Donnerstag, 30. April 2009

Fühlsack ...

Dagmar, meine Frühförderin, kam mich heute wieder besuchen und sie brachte etwas ganz interessantes mit, nämlich einen ...

... Sack, genauer genommen einen Fühlsack. Alles was da drinnen war zeigte mir Dagmar ganz genau. Zuerst kam der Igelball.

Es waren auch die verschiedensten Handschuhe mit unterschiedlichen Strukturen drinnen. Watte und ...

... eine schöne Holzrassel gab´s auch noch. Dagmar nahm zuerst die Watte und strich mir mit dieser über meine Beine und Füße. Das war vielleicht angenehm weich :-).

Danach zog sie sich einen der verrückten Handschuhe an und strich mit diesem über meine Beinchen und Füßchen. Ein absoluter "Fühlwahnsinn". Zuerst weich und dann rauh und kratzig.

Nach einem Handschuh kam dann immer wieder die Watte, damit der Gegensatz der verschiedenen Materialien noch intensiver von mir gespürt werden konnte. Man kann mit diesen Materialien ganz sanft den ganzen Körper massieren. Für ein intensives Spürerlebnis ist das Abwechseln von absolut konträren Materialien notwenig, wie bei uns heute zuerst die Watte, dann ein Handschuh, dann wieder die Watte, darauf der nächste Handschuh, nacheinander an die Reihe kamen.

Physiotherapie ...

Heute hatten wir schon um 8.15 Uhr den Termin für die Physiotherapie. Das war wirklich super, denn um diese Uhrzeit bin ich voll ausgeschlafen und fit.

Die Termine, die eine Stunde später stattfinden sind immer sehr mühsam, da ich um diese Zeit immer einschlafe bzw. sehr müde bin und mit mir dann nur sehr wenig anzufangen ist. Heute stand Krafttraining am Programm, damit meine Muskulatur aufgebaut wird, um die nächsten Meilensteine in meiner Entwicklung zu erreichen. Am liebsten würde ich mich ja schon am Bauch fortbewegen, doch das geht natürlich noch nicht, deshalb machten wir heute eine Übung, die für das Kriechen und Krabbeln, wie für das Ergreifen von Gegenständen in Bauchlage bedeutend ist. Füße angewinkelt und ...

... meine "Raupi" versuchen zu erwischen.


Das ist natürlich nicht einfach. Meine Mama bietet mir die Spielsachen nun vermehrt von links an, damit ich auch mit der linken Hand versuche nach Gegenständen zu greifen. Meine bevorzugte Hand ist nämlich meine Rechte wie man sieht. Es ist jeodch sehr wichtig beidseitig zu trainieren, auch wenn jeder Mensch eine bevorzugte Seite hat. Der eine ist Rechtshänder und der andere Linkshänder.

Danch ging´s auf den großen Physioball. Hier wird die Kräftigung der Arme und natürlich auch das Halten der Balance geübt. Von der Mitte ausgehend ging´s nach ...

... rechts und dann ...

... nach links und manchmal peppelte mich meine Physiotherapeutin am Ball auf und ab. Man kann sich das genau so vorstellen, als würde man einen Ball am Boden auf und ab peppeln. Voll lustig!

Es war heute trotzdem ein wenig anstrengend, doch wie man weiß: "Ohne Fleiß, kein Preis :-) !"

Dienstag, 28. April 2009

Im Hochstuhl sitzen und schmausen ...

Heute war vielleicht ein lustiger Tag, denn wir haben mit meiner Mama, Sebastien und seiner Mama, das schwedische Möbelhaus in Klagenfurt unsicher gemacht. Wir nahmen die Kinderabteilung genau unter die Lupe und meine Mama setzte mich mal da und mal dort ab :-). Irgendwie kam sie auf die Idee mich in einen bequemen Kindersessel zu setzten, dann ...

... in einen Teddybären und ...

... zu guter Letzt, da ich schon sehr hungrig war, im Restaurant, in einen richtigen Hochstuhl. Wie man sehen kann gefiel´s mir sehr. Das hätt´ wohl keiner gedacht, dass das sitzen schon so gut funktioniert :-).

Am Speiseplan stand Fruchtmus mit Apfel und Marille. Das schmeckte mir heute sehr und da ich heute eine stabile und aufrechte Sitzposition einnahm, fiel mir das essen um einiges leichter. Hier ein kleiner Videoclip:

video

Ich öffnete heute meinen Mund schon sehr viel besser und gekleckert wurde heute nur sehr wenig. Meine Mama war richtig stolz auf mich.

Wenn ich den Löffel sah, wurde mein Hals immer länger, ...

... ich bekam einen Spitzmund und dann machte ich den Mund auf und meine Zunge bewegte sich spitz in Richtung Oberlippe.

Meine Mama führt den Löffel immer mit etwas Druck nach unten auf die Zungenmitte ein und streift ihn beim Herausnehmen LEICHT an meiner Oberlippe ab. Ziele sind zum einen, einen Gegendruck der Zunge nach oben aufzubauen, um damit die Aufwärtsbewegung der Zunge zu trainieren, sowie zum anderen eine Sensibilisierung der Oberlippe und damit einen verbesserten Mundschluss. Hilfreiche Tipps und Tricks findet man im Buch von Alexandra Benardis-Schnek "Mundtherapie bei Morbus Down - Ein Ratgeber für Eltern von Kleinkindern".
Es war für uns beide heute ein absolut toller Tag :-).

Montag, 27. April 2009

Mein erster Fruchtmus ...

... stand heute auf dem Speiseplan. Meine Mama suchte für mich die Sorte Apfel mit Banane aus.

Meine Moni Oma hat mir schon seit wenigen Wochen immer wieder verschiedenste pürierte Dinge, wie Spinat, Gemüsesuppe usw., zum Kosten gegeben, doch es wollte anfangs einfach nichts schmecken. Gestern durfte ich Erdbeermark kosten und das mundete mir so, dass ich den Mund von alleine öffnete. Dies war dann für meine Mama Anlassfall, heute richtig mit der Beikost zu beginnen. Auf den Löffel, fertig los!

Mund auf, ...

... ein Löfferl hinein und mit der Zunge versuchen so viel wie möglich zu schnappen. Lecker ist das schon :-), doch ...

... mit dem kleckerfreien Essen hab ich´s noch nicht so, wie man sehen kann.

Macht ja nichts! Wichitg ist nur, dass es mir Spaß bereitet und ...

... meine Mama muss sich schön langsam an etwas Unordnung und Chaos gewöhnen, denn...

... ich werde ja nicht kleiner, sondern immer größer.

Sonntag, 26. April 2009

Flohmarkt ...

... stand heute in der Früh auf dem Programm. Bei uns in Klagenfurt findet nämlich jeden Sonntag ein Flohmarkt statt. Eine große Leidenschaft meiner Mama und meines Papas sind Flohmärkte aller Art. Sie waren sogar auch schon einmal in Wien am Naschmarkt. Mein Papa ist ein Sammler von ganz vielen, alten Dingen, doch eingekauft wird zur Zeit fast ausschließlich Spielzeug und das ganz alleine für mich.

Es war heute richtig angenehm, denn ein wenig war ich im Kinderwagen...

... und den Rest der Zeit durfte ich mir selber einen Überblick verschaffen. Zuerst mit meiner Mama und dann ...

... mit meinem Papa, der für Fotos heute keine Lust hatte.

Nach dem Flohmarktbesuch gab es dann Frühstück bei meiner Moni Oma und ich kann euch sagen ich kam vom staunen nicht mehr heraus und meine Augen wurden immer größer ...

... als ich sah, wie groß die heutige Ausbeute war :-).

Freitag, 24. April 2009

Für Mia ...

... die heute ihren ersten Himmelsgeburtstag hat.

Auch wir sind in unseren Gedanken bei Mia und Ihren Eltern!

Donnerstag, 23. April 2009

Überraschung ...

... für mich. Meine Mama und mein Papa besorgten für mich eine richtig tolle Schaukel, nämlich eine Schiffschaukel, die mitten in meinem Kinderzimmer hängt und in der ich wann immer ich Lust und Zeit habe schaukeln kann. So viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr ...

Diese Schaukel ist für meinen Gleichgewichtssinn oder in Fachsprache für das vestibuläre System gedacht und ich kann euch sagen,...

... dass meine Mama und mein Papa einfach spitze sind, denn beim Aussuchen dieses tollen Spielzeuges haben sie wieder einmal voll und ganz meinen Geschmack getroffen :-).

Besuche hier, Besuche da ...

Schlaftrunken wie ich war, fuhr meine Mama mit mir nach der Physiotherapie zu Sebastien auf Besuch, wo ich nach meinem Nickerchen mit ihm spielen durfte.

Es geht bei uns beiden immer sehr actionreich zu, sodass wir uns nach kürzester Zeit voll verausgabten. Total erschhöpft widmeten wir uns beide voll dem ausrasten. wir üben nämlich schon für den Kindergarten, denn dort muss man zur Mittagszeit auch, jeder für sich, etwas ausruhen ...

... Sebastien schlief und ich ...

... plauderte ganz gemütlich mit meiner kleinen "Raupi".

Danch machten wir uns auf den Weg zu unserer Urlioma und zum Urliopa, die heute ihren 60. Hochzeitstag hatten.

Sebastien shakerte mit unserem Urliopa und ich saß beim Kaffeeklatsch auf dem Schoß unserer Urlioma.

Die beiden freuten sich sehr zwei ihrer Urenkel heute an diesem besonderen Tag zu Besuch zu haben.

Physiotherapie mit Dagmar ...

... meiner Frühförderin. Meinen Papa ließen wir heute zu Hause, denn sonst wären wir zu viele Leute gewesen. Dagmar nahm sich nämlich extra Zeit, damit sie einen kleinen Einblick bekommt, was wir da so treiben, doch ...

... leider war es heute nur ein kurzes Gastspiel, denn ich war total müde. Ich gab anfangs wirklich mein Bestes, unterhielt mich mit meiner kleinen "Raupi", ...

... aber gegen meine Müdigkeit anzukämpfen war sinnlos. Meine Physiotherapeutin versuchte mit den tollsten Übungen, wie dem großen Spiegel, oder ...

... dem riesigen Ball und dem Spiegel, mich etwas zu motivieren.

Es war zwecklos und ...

... ich begann natürlich wie immer vor dem einschlafen, fürchterlich an zu weinen. Dagmar nahm mich dann ganz liebevoll in den Arm und ich durfte an ihrer Schulter einschlafen. Seht selber wie fein das war:

Donnerstag, 16. April 2009

Ein heißes Bad ...

... am Abend für mich bei meiner Moni Oma und mit meiner Tante Daniela. Mein Tantchen, die beim Baden noch nie dabei war, zog mich aus ...

... und dann ging´s gleich ab in die Wanne. Wie ein Großer saß ich in Omas Wäschekorb und ...

... plantschte. Ich liebe es zu baden, Wäschekorb hin oder her :-).

Abschließend noch Pyjama an, frisieren, letztes Fläschchen und ...

... ab ins Bett. Das war heute aber wirklich ein aufregender Tag.