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Donnerstag, 19. Februar 2009

LINKS, nein danke ...

Heute waren wir wieder bei der Physiotherapie. Meine Mama und mein Papa haben zu Hause wieder einmal ganz genau aufgepasst und bemerkten, dass ich das Drehen des Kopfes auf die linke Seite so gut es geht vermeide. Laut Kinderärztin bin ich ja ein kleiner Schiefhals. Eine Zeit lang gelang mir das Drehen des Kopfes nach links sehr gut, doch jetzt bevorzuge ich wieder vermehrt die rechte Seite. Meine Mama hat natürlich meiner lieben Physiotherapeutin alles voll gepetzt. Nun könnt ihr euch sicher vorstellen unter welchem Motto die heutige Physiotherapie stand: Drehen meines Körpers und all seine Teile nach links.

Zuerst wehrte ich mich ein wenig, ...

... versuchte ständig mit Gegendruck wieder zurück zur Rückenlage zu gelangen, ...

... zeigte meine Faust, doch ...

... meine Physiotherapeutin hat gewonnen :-).

Als ich dann wieder auf meinem Rücken zum Liegen kam, durfte ich meinen Fortschritt vorführen: Ich kann nämlich meinen Kopf heben und halten.

Das gelingt mir in der Bauchlage, in der Schwebelage und wenn ich zum Sitzen gezogen werden.
Dann gab es einen Positionswechsel, ...

... und es wurde Trick 17, kitzeln, angewendet. Dadurch drehte ich meinen Kopf nach links. Ich wurde voll überlistet.

Zum Abschluss durfte ich mich noch im Spiegel betrachten und dem lieben Pauli da drinnen sagen: "Heute warst du aber wieder spitze!"

Dienstag, 17. Februar 2009

KREUZ & QUER abgesagt ...

Der Beitrag in KREUZ und QUER wird heute NICHT gesendet. Aus welchen Gründen auch immer, wir wissen es leider nicht.

Samstag, 14. Februar 2009

Zum Abschied für Mirjam ...

Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
ein flüchtiger Gast im Erdenland; Woher?
Wohin?

Wir wissen nur: Aus Gottes Hand in Gottes Hand.
Ludwig Uhland

Donnerstag, 12. Februar 2009

Für Felix ...

Danke für eure netten Rückmeldungen, deshalb gibt es heute einen speziellen Post für Felix, für dich Maria und für den Papa Marcus.
Richtig knuddelig und süß ist auch Felix, denn wir drei haben ihn schon so in unser Herz geschlossen, als würden wir ihn schon ganz lange kennen. Das klingt jetzt leicht kitschig, aber das stimmt :-). Das könnt ihr mir glauben. Jedem erzählen wir von euch: Was für wunderbare Familie ihr seid und vieles mehr. Da kann Felix wirklich stolz sein solche Eltern zu haben und wisst ihr, wenn ich könnte würde ich Felix wirklich gerne in echt die Hand geben, vielleicht ein wenig spielen, ...

... doch das geht leider nicht, denn ich bin ja noch zu klein. Eines müsst ihr noch schnell wissen: Felix ist für mich, dem kleinen Pauli ein richtig großes Vorbild.

Mittwoch, 11. Februar 2009

Endlich wieder Physiotherapie ...

Heute war es endlich wieder so weit. Ich hatte Physiotherapie. Meine Therapeutin war leider letzte Woche krank, doch heute ging es ihr wieder gut. Gott sei dank, denn es macht mir mit ihr so viel Spaß, dass es mir sehr schwer fällt eine Woche auszusetzen. Heute hat sie uns verraten, dass sie mit mir nach dem Bobath Konzept arbeitet.

Anfangs habe ich heute geweint, da ich noch ein wenig hungrig war, doch als die Turnübungen begannen, vergaß ich meinen Hunger ganz schnell. Wir begannen mit meinen Füßen. Zuerst der linke Fuß und damit der rechte nicht beleidigt war, machten wir alle Übungen auch noch mit dem rechten Fuß.

Guten Morgen mein lieber Fuß, bist du auch schon wach? Ich betrachtete meinen linken Fuß ganz genau.

Danach lutschte ich an ihm und zu allerletzt versuchte ich meinen Fuß, Zehen Ferse, usw. abzutasten. Meine Therapeutin ließ ich dabei nicht aus den Augen.

Schaut so aus als wird der nächste Entwicklungsschritt-Fuß und/oder Füße alleine zum Mund führen-schon angepeilt. Dazu kann ich nur sagen: "Üben, üben, üben ... ."

Als wir damit fertig waren, holte meine Therapeutin ganz lustiges Spielzeug. Nämlich einen Igel und eine Raupe.

Meine Therapeutin drehte mich auf die Seite, um mir zu zeigen, dass man auch seitlich mit den Händen spielen kann und natürlich sollte ich mir die Drehbewegung auch schön langsam verinnerlichen.

Dann ging es endlich weiter mit dem Igel und der Raupe. Meine Therapeutin half mir, mich auf den Bauch zu drehen. Diese Position mag ich jetzt schon und diese beiden Tiere find ich voll super, so dass ich meinen Kopf anstandslos hob. Den Kopf zu heben fällt mir nicht mehr so schwer. Vorausgesetzt ich habe Lust dazu :-). Der Igel ist natürlich am lustigsten, denn der rollt sich zusammen und quietscht, wenn man auf seinen Rücken drückt. Mein Papa zeigte mir das ganz oft.

Zwischendurch plagte mich dann doch wieder der Hunger und ich lutschte dann einfach an meinen Fingern.

Es dauerte jedoch nicht mehr lange und die Physiotherapie war für heute zu Ende und mein Retter nahte und ...

Sonntag, 8. Februar 2009

Wichtiger TERMIN ...

Hier ein wichtiger Termin, den ihr auf keinen Fall ...


... verschlafen dürft:
Am
17.02. 2009
um
22.30 Uhr
wird in
Kreuz und Quer - ORF 2 -
eine ganz interessante Dokumentation ausgestrahlt. Hier eine kurze Inhaltsangabe, was euch erwarten wird.

KREUZ UND QUER
DAS ETWAS ANDERE WUNSCHKIND

Während manche Menschen keine Kosten und Mühen scheuen, um sich ein perfektes Designer-Baby zu beschaffen, hat sich die Vorarlberger Werbetexterin Simone Fürnschuß-Hofer für ein Wunschkind der anderen Art entschieden: sie hat ein Kind mit Downsyndrom zur Welt gebracht - entgegen der heutzutage üblichen Praxis. Denn über 90% aller Schwangerschaften, bei denen das Downsyndrom diagnostiziert wird, werden abgebrochen. Am 21. März, dem Welt-Downsyndrom-Tag, präsentiert unsere Protagonistin ihr Buch zum Thema. Zu Gast ist u.a. der Spanier Pablo Pineda - der bislang einzige Europäer mit Downsyndrom, der ein Hochschulstudium absolviert hat. Die Reportage „Das etwas andere Wunschkind“ erzählt darüber hinaus vom Alltag der Familie Fürnschuß-Hofer und thematisiert die Entwicklung des Downsyndrom-Kindes Valentin, dessen Kreativität besonders gefördert wird.
Den Termin VORMERKEN nicht vergessen und VIEL SPASS beim Schauen ! ! !

Samstag, 7. Februar 2009

Mein Freund Patric ...

Heute waren wir drei bei Familie Mendel in Wernberg eingeladen. Eingepackt in den voll unbequemen Maxi Cosi ging die Tour am Nachmittag los.

Ich versuchte während der Autofahrt munter zu bleiben, damit ich ja nicht´s versäume, denn ich freute mich schon so sehr auf Patric Mendel.

Es gelang mir jedoch nicht. Gegen die monotone Geräuschkulisse im Auto hatte ich leider gar keine Chance. Dagegen anzukämpfen war sinnlos. Meine Äuglein fielen nach wenigen Minuten einfach zu.

Familie Mendel ist eine ganz besondere Familie. Margarethe Mendel, die Mama von Patric, ist die Gründerin und Organisatorin der Kärntner Selbsthilfegruppe Down Syndrom "geschockt-geliebt". Ihr Sohn Patric ist 9 Jahre alt und so wie ich mit einem Extrachromosom ausgestattet. Hier gleich ein Foto mit den beiden Glückschromosom Kindern und unserer "Greti" Mendel.

Der Nachmittag war richtig toll. Wir bekamen hilfreiche Tipps und Tricks. Patric war so richtig nett zu mir und schaute mit mir gemeinsam "Bob der Baumeister" und er hat mir versprochen, dass auch er mich bald besuchen kommen wird. Patric hat mich auch gleich auf den Arm genommen. Mein Papa hat ihm ein wenig geholfen, da ich ja schon richtig schwer bin.


Das war ein sehr schöner Tag und bei der Fahrt nach Hause darf sich jetzt jeder selber ausmalen, was ich gemacht habe :-) zzz ...

Freitag, 6. Februar 2009

Besuch beim Kinderarzt

Heute bin ich genau 2 Monate, 2 Wochen und 2 Tage alt und war mit meiner Mama bei unserer Kinderärztin. Ich habe meine erste Schluckimpfung bekommen und ein Hüftultraschall stand auch noch auf dem Programm. Bei meiner ersten Mutterkindpassuntersuchung wurde nämlich festgestellt, dass die Gelenkspfanne noch ordentlich über den Gelenkskopf wachsen muss. Aus diesem Grund musste mich meine Mama regelmäßig breit, also mit gespreizten Beinen, tragen.

Voll unbequem kann ich euch sagen, doch es hat sich ausgezahlt, denn dadurch haben sich meine Hüften sehr schön entwickelt und jetzt ist alles in Ordnung.

Ich bin jetzt 60cm groß und 5800g schwer. War nämlich wieder volles Untersuchungsprogramm heute. Mein Papa ist richtig stolz auf mich. Er sagt immer ich bin ein richtiger Prachtkerl.

Jetzt haben wir bis Ende Februar Arztpause. Am 26. Februar müssen wir dann ins LKH Klagenfurt, genau genommen ins ELKI, neurologische Ambulanz, zur Entwicklungskontrolle und zu einem vorsorgemäßigen Herzultraschall. Langweilig kann uns also nicht werden:-).

Mittwoch, 4. Februar 2009

Mein Papa und sein ...

... neuer Massagestuhl. Das ist seine neue Errungenschaft, auf die er ganz stolz ist und ich durfte ihn gleich ausprobieren. Ausprobieren ist ein wenig übertrieben, denn ich wurde einfach als Statist, natürlich schlafend, in den Sessel hineingesetzt.

Am Abend probierte ihn dann meine Mama mit mir gemeinsam aus. Das war vielleicht spitze, denn so fein hätte ich mir das natürlich nicht vorgestellt. Meine Mama wurde vom Massagestuhl massiert und mir wurden von ihr meine Füße massiert.

Stark, oder ?!?

Jetzt ist aber genug mit den Schnappschüßen, sonst werd´ ich echt zornig. Entspannung ist jetzt angesagt.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Physiotherapie ist einfach spitze ...

Ich bin jetzt 9 Wochen und heute war die Physiotherapie besonders lustig. Anfangs war ich noch nicht so richtig munter, ...

... doch nach wenigen Minuten war ich dann so richtig fit. Ich mache nämlich schon Fortschritte. Die Bauchlage mag ich noch immer nicht so gerne, doch ich habe mich heute von meiner besten Seite gezeigt und alle haben gestaunt. Erstens kann ich meinen Kopf in der Bauchlage schon ganz gut heben und halten und das Heben meines Popos funktioniert auch schon wunderbar. Schaut einfach selber ...


Popo fest hoch heben ...

... noch, noch, noch ...


... und langsam wieder hinunter.


Fertig!

Geschafft ...

Ich war jetzt schon zweimal bei der Physiotherapie und meine Therapeutin und auch meine Mama und mein Papa zu Hause, zeigten mir, wie das mit der Hand zum Mund führen funktioniert. Ihr wisst ja, mein erster Entwicklungsschritt, von dem ich euch im vorletzten Beitrag berichtet habe - Hand- Hand Koordination. Ich habe mir das jetzt öfter zeigen lassen und am Sonntag, 25. Jänner 2009, fing ich an es selber zu probieren. Ihr werdet es wieder einmal nicht glauben, doch meiner Mama entgeht nichts. Ich bin bei meinen Versuchen Wort wörtlich voll erwischt worden :-).

Für diese Übung benötige ich immer vollste Konzentration und sehr viel Ausdauer. So, aber auf los geht´s los!

Mit meinen Augen anvisieren, dann schön langsam die Hand heben und versuchen meinen Mund zu treffen.

Aller Anfang ist schwer, doch man darf nur nicht aufgeben.

OJE, voll daneben. Noch einmal von vorne.

Psst und aufgepasst, jetzt hab ich den Dreh heraus.

G E S C H A F F T ! ! ! !