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Dienstag, 15. November 2011

Wäsche waschen ...

... ist für mich ein Kinderspiel. Ich habe einen eigenen kleinen Wäschekorb und eine eigene Wäschetonne, in die ich täglich meine Schmutzwäsche werfe.



Wenn meine Wäschetonne voll ist, packe ich so richtig an und geb die Schmutzwäsche in den Wäschekorb.



Unsere Waschküche ist unten, deshalb ...

,

... tragen wir den vollgefüllten Korb hinunter zur Waschmaschine.



Unten wird die Wäsche aus dem Korb gekippt und ...



... nach Farben sortiert.



Eine wunderbare Übung für das Kategorisieren - Gleiches zu Gleichem!



Die grün/graue Wäsche wird zuerst gewaschen.



Ich bin echt tüchtig!



Noch einmal nachkontrollieren, ob sich wohl kein anders farbiges Kleidungsstück darunter versteckt hat.



Dann ab in die Waschmaschine damit.





Ob das Enjo Geschirrtuch auch dazugehört?



Waschpulver rein und ...




... die Waschmaschine einschalten.



Schon wäscht sie.



Nun müssen wir warten bis die Wäsche fertig gewaschen ist.



Das dauert, deshalb gehts wieder hinauf zum Spielen.



Na, was sagt ihr dazu?



Ich bin meiner Mama eine echt große Hilfe :-)!

Samstag, 12. November 2011

Mein Kinderturm ...

... ist fertig. Meine Mama sah in einem amerikanischen Film so einen Kinderturm aus Holz und beauftragte gleich Papa so einen für mich nachzubauen. Papa hat es hervorragend gemeistert :-).



Es handelt sich hierbei um ein sehr stabiles, geräumiges, kippsicheres und höhenverstellbares Holzkonstrukt, das mir ermöglicht gefahrlos mit Mama in der Küche mitzuarbeiten. Ich war von Anfang an begeistert.



Wir können den Kinderturm hinstellen wo auch immer wir ihn als "Größenadapter" für mich benötigen.



Die Gefahr das Gleichgewicht zu verlieren oder herunter zu kippen besteht im Vergleich zu einem Hocker hier nicht.



Ich kann auch selbstständig rein- und rausklettern. Ein wesentlicher Punkt, um autonom sein zu können.



Nun kann ich fleißig in der Küche mithelfen!



In der Früh helfe ich beim Kaffee zubereiten.



Kaffeemaschine einschalten, ...



... Becher drunter stellen ...



... Milch aufschäumen, Kaffee dazu und fertig ist Mama ihr Cafe latte´!



Abwaschen bereitet mir natürlich auch besonderen Spaß, da ich das Element Wasser liebe.



Wozu eine Geschirrspülmaschine, wenn ...



... das Abwaschen so viel Spaß macht?



Einfach toll!



Zwischendurch wird der Schwamm gekostet und ...



... ein Schluck Wasser getrunken.





Zum Schluss noch Spüle säubern und ...



... fertig!



Zeitunglesen am Tresen oder ...



... Fische füttern stellt keine Herausforderung mehr dar. Es geht gefahrenlos von Statten, denn am Sessel wars schon etwas gefährlich.




Ein tolles Ding, nicht?



Ich freue mich schon richtig auf das Kekse backen mit Mama :-), denn da kann ich dann richtig mit anpacken.

Mein Bereich im Badezimmer ...

... unterstützt mich in meiner Selbstständigkeit und so sieht das aus:



Alle Utensilien, die ich zur Körperpflege benötige sind in einer von mir erreichbaren Höhe angebracht. In einer Schublade befinden sich noch Bürste und Creme. So macht Körperpflege Spaß!



Zähneputzen!



Auch das ist Förderung, die einfach in den Alltag integriert ist.



Handlungsplanung spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Was heißt das für mich?

Wenn meine Mama mich bittet Zähneputzen zu gehen, ...
  • ... setze ich das Gehörte in die Tat um,
  • ... rufe innere Bilder ab (Ablauf) WIE setzte ich den Auftrag um,
  • ... PLANE Schritt für Schritt, damit ich an mein Ziel komme = Zähneputzen
  • ... führe die einzelnen HANDLUNGEN in der genauen Reihenfolge aus. Das heißt ich muss zuerst meinen Hocker zum Waschbecken stellen, bevor ich die Zahnpasta auf meine Zahnbürste gebe. Ärmel hochstreifen vor dem Wasserhahn aufdrehen! Das Handtuch benötige ich am Ende. usw..


Das Handtuch aufhängen erfordert feinmotorisches Geschick und Hand-Auge Koordination.



Meine Mama gestaltet viele Dinge bei uns zuhause in dieser Form (Aufräumen), da ihr meine Selbstständigkeit sehr wichtig ist und sie es als sehr wertvoll empfindet, wenn Förderung im Alltag versteckt ist. Ich fühle mich wertgeschätzt, da ich autonom handeln kann und meine Mama verzeichnet meine Fortschritte, die ich durch intrinsisches Lernen erreicht habe. Einfach schön!