Posts mit dem Label 17 Monate werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 17 Monate werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 3. Juni 2010

Margot, meine Logopädin ...

... war uns am 5. Mai besuchen. Da meine Mama aufgrund ihrer Ausbildung zur Sonderkindergärtnerin und Frühförderin, für das Bloggen nur mehr sehr wenig Zeit hat, liefert sie euch heute diesen Post nach.

Meine Mundmotorik wird immer besser und es gibt einen sehr großen Fortschritt zu verzeichnen Ich kann mit dem Strohhalm trinken und Margot konnte mit meiner Mama gemeinsam den Erfolg genießen, denn ich begann damit genau am 5.Mai, als meine allerliebste Logopädin bei uns war.



Der Strohhalm gehört da hinein! Ich weiß das ganz genau :-)!


Es war ein sehr langer weg, doch es hat sich gelohnt. Wie ihr wisst haben wir mit der Übung, "Pipettieren mit einem Strohhalm", begonnen. Dann kam der sehr kurze, dicke Strohhalm an die Reihe und gleich darauf steigerten wir meine mundmotorischen Übungen mit verschiedensten Strohhalmdurchmessern und Längen.



Jetzt bin ich ein richtiger Profi darin und kann bei den Kaffeehaus Ausflügen meiner Mama auch etwas zu trinken bestellen.

Es war wie immer ein sehr lustiger Nachmittag und Margot hat mit mir viele Übungen gemacht, die zur Verbesserung der Mundmorotik beitragen. Eine der Übung für den orofazialen Bereich war das "Kerze ausbusten ". Es ist gar nicht so einfach sag ich euch.



Ich habe mich echt voll anstrengen müssen und benötige noch sehr viel Übung meinen Atem richtig einsetzen zu können.



Eine Kerze auszupusten macht Spaß und dient zur Lautanbahnung vieler Buchstaben (f, v, p uvw.). Ihr könnt es selber ausprobieren und ihr werdet merken, dass das Aussprechen des f und das Auspusten einer Kerzen sich im Grundprinzip, damit meine ich den Luftstrom, ähneln.

Bei der Kauanbahnung geht´s auch voran, da ich mich gerade in der "sensiblen Phase" für das Kauen befinde. Ich esse am liebsten vom Teller meiner Mama und meines Papas. Der logopädische Tipp hierzu wäre: Kleine Stücke mal in die rechte und mal in die linke Backe stecken, damit die Zunge dadurch gezwungen ist die Kaubewegung durchzuführen. Es funktioniert :-) und es schmeckt mir auch noch. Zwei Fliegen auf einen Schlag!

Spielzeug oder Gegenstände ausräumen und im hohen Bogen wegwerfen zählt nach wie vor zu meinen Liebenlingsbeschäftigungen. Der Unterschied zu vorher ist jedoch der, dass ich den Dingen, die ich hinunterwerfe oder wegwerfe nachschaue - Ursache/Wirkung! Ich stecke auch schon Gegenstände wieder in eine Schachtel zurück. Mit Margot machen solche Förderspiele natürlich sehr viel mehr Spaß :-)! Wo bist du?



Da bist du!



Ausräumen und einräumen :-)!



Das war unser logopädischer Nachmittag im Mai und wir freuen uns schon auf nächste Woche wenn Margot wieder zu uns kommt.

Wir haben mit GuK ...

... der Gebärden unterstützen Kommunikation, von Etta Wilken, begonnen. Und das schon Anfang Mai und mit unheimlichen Erfolgen bezüglich meines Kommunikationsverhaltens.



Wir wollen euch die Methode vorstellen, da wir es als eine sehr gute Möglichkeit empfinden, Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung auf diese Art und Weise den Spracherwerb zu erleichtern. Meine Mama hat sich bezüglich des Inhaltes dieses Berichts an dem Eintrag auf der "Down-Syndrom Österreich" Homepage orientiert.

Was ist GuK?
GuK ist die Abkürzung für Gebärden unterstützte Kommunikation. Das Arbeitsmaterial von GuK besteht aus drei verschiedenen Typen von Karten. Auf einem Teil der Karten werden Gebärden zu wichtigen ersten Grundbegriffen für kleine Kinder gezeigt.


Andere Karten zeigen wiederum die Abbildungen zu diesen Gebärden. Allerdings gibt es für Begriffe wie weg, leise, klein u.ä. keine Bilder, weil die Bedeutung dieser Wörter kontextabhängig und nicht bildlich darstellbar ist. Ergänzend zu den Gebärdenkarten und den Bildern gibt es noch Wortkarten, um eine spielerische Verbindung mit dem Lesen zu ermöglichen.

Welches Ziel hat GuK?
GuK erleichtert durch den begleitenden Einsatz von Gebärden die Kommunikation mit Kindern, die nicht oder noch nicht sprechen. Das Sprechen wird also nicht ersetzt, sondern mit Gebärden unterstützt. Dabei werden auch nicht alle Wörter gebärdet, sondern nur solche Wörter, die für das Verstehen der Mitteilung von Bedeutung sind. Da es leichter ist zu gebärden, als zu sprechen, helfen die Gebärden den Kindern ihr Sprachverständnis zu erweitern und sich früher verständlich mitzuteilen.

Welche Gebärden werden bei GuK benutzt?
Etta Wilken hat sich bei der Darstellung vorwiegend an der Gebärdensammlung "Schau doch meine Hände an" und ...



... ergänzend auf das "Gebärdenlexikon" (Maisch/Wisch, Hamburg 1996) orientiert, weil diese einfacheren Gebärden für kleine Kinder geeigneter sind.

Nicht für alle Wörter, die für ein bestimmtes Kind wichtig sein können, findet man eine Gebärdenkarte. Es kann deshalb nötig sein, einzelne Begriffe aus den umfangreicheren Gebärdensammlungen zu ergänzen. Für solche individuellen Gebärden sind leere Karten vorhanden, die dann nach den Bedürfnissen des einzelnen Kindes gestaltet werden können.

Wann beginnt man mit GuK?
Für die Entwicklung von Fähigkeiten ist wichtig, dass das Kind ihre Bedeutung erlebt und den Gebrauch als sinnvoll erfährt. Das gilt auch für das Hören. Wir müssen deshalb in unterschiedlichen Situationen, bei gemeinsamen Handlungen und im Spiel mit dem Kind sprechen, um diese "Weckfunktion" der Lautsprache für die auditive Wahrnehmung und lautsprachliche Orientierung zu erhalten. Gebärden sollten deshalb nicht zu früh angeboten werden, um diese Entwicklung durch eine Visualisierung von Sprache nicht zu gefährden.

In einem Entwicklungsalter von etwa acht bis neun Monaten werden für alle Regelkinder einfache Gesten (z.B. winke winke machen) interessant. Bei Kindern mit Down-Syndrom entspricht dies ungefähr bei einem Alter von 14 bis 20 Monate. Die Kinder sind jetzt in der Lage, z.B. auf die Fragen "Wie groß bist du?" oder "Wie gut hat es geschmeckt?" mit entsprechender Gestik zu antworten, nach Aufforderung auf einzelne Körperteile (Nase, Mund, Ohren ...) zu zeigen und nachzumachen. Deshalb kann man jetzt beginnen, beim Gespräch mit dem Kind, beim Spielen und Ansehen von Bilderbüchern die Kommunikation mit einzelnen Gebärden zu unterstützen.

Wird der Spracherwerb durch GuK verzögert?
GuK unterstützt das Verstehen und das Verständigen und fördert dadurch das Sprechenlernen. Alle Kinder können Gebärden früher und leichter lernen als Lautsprache, weil die motorische Kontrolle der Hände eher möglich ist als die viel differenzierteren Sprechbewegungen. Zudem kann man die Kinder bei der Ausführung der Gebärden direkt unterstützen. Wenn das Kind Begriffe aussprechen/lautieren kann, hört es automatisch mit dem Gebärden dieser Worte auf.

Für welche Kinder ist GuK geeignet?
GuK ist besonders hilfreich für kleine Kinder, die aus verschiedensten Gründen noch nicht sprechen, aber schon deutlich mehr verstehen können. Besonders günstige Erfahrungen liegen vor zur sprachlichen Förderung bei Kindern mit Down-Syndrom.

Kann man auch Sätze gebärden?
Anfangs gebärdet das Kind nur einzelne wichtige Wörter, so wie jedes Kind anfangs nur Ein-Wort-Sätze bildet. Mit zunehmenden Fähigkeiten und dem Bedürfnis nach differenzierterer Mitteilung werden auch Gebärden zu Zwei- "Wort"-Sätzen verbunden (z.B. Auto und haben, Fliege und weg).

Wie werden die verschiedenen Karten eingesetzt?
Mit den Gebärdenkarten können die verschiedenen Bezugspersonen des Kindes die individuell benötigten Gebärden lernen. In ein Fotoalbum mit Stecktaschen kann man auf der vorderen Seite die Bildkarte einlegen und auf der Rückseite die Gebärde. Beim Durchblättern dieses Albums können wir das Bild benennen und mit dem Kind dazu gebärden oder das Kind auffordern, die passende Gebärde zum Bild zu machen. Aber auch Personen, die nicht so vertraut mit den Gebärden sind, können so mit dem Kind das Buch anschauen und vielleicht sogar auch mitlernen.

Von den Bild- und Gebärdenkarten kann man auch Fotokopien herstellen, die den aktuellen Wortschatz des Kindes wiedergeben. Diese Seiten können dann z.B. im Kindergarten benutzt werden, um den anderen Kindern dort die besondere Kommunikationsform des Kindes zu zeigen.

Wenn das Kind eine gewisse Anzahl von Bildern mit Gebärden benennen kann, ist es möglich, die Wortkarten einzuführen. Der Aufbau eines solchen Sichtwortschatzes im Lesen kann eine weitere Unterstützung für das Sprechenlernen sein. Die Wortkarten haben bei GuK eher eine nachrangige Bedeutung, das sie für den Übergang zum Frühen Lesen Lernen hilfreich sind.

Manche von euch werden jetzt wahrscheinlich ungefähr so dreinschaun, oder?



Weg mit verzweifelten und ratlosen Blicken, denn ich kann euch aus eigener Erfahrung mitteilen dass es sich echt lohnt GuK im alltäglichen Sprachgebrauch einzusetzen.

Montag, 24. Mai 2010

Der 5. und 6. Zahn ist da ...

... doch meine Zähne kommen in einer ganz anderen Reihenfolge. Ich bin nun mal in allem etwas ganz Besonderes :-)!



Der 4er im Oberkiefer war mein 5. Zahn, der mit Fieber und Verkühlung einmaschierte und der 3er im Unterkiefer verursachte tagsüber nur kurze Schmerzen beim Durchbruch.



Das Lachen verging mir trotzdem nicht :-)!


Sonntag, 16. Mai 2010

Bei Oma und Opa in der Sandkiste ...

... fühl ich mich so richtig wohl :-). Diese Bilder enstanden am 9.Mai, doch wir wollen sie euch nicht vorenthalten.



Klopfen, ...



... schaufeln und graben wie ein kleiner Maulwurf!


Oma´s 50. Geburtstag ...

... ist genau heute und wir gratulieren dir, liebe Oma, noch einmal HERZLICH :-). Wir haben schon gestern mit Verwandten, ...


... Familie und ...


... Freunden richtig gefeiert.


Mir waren die vielen Leute nicht so geheuer, deshalb ...


... verkniff ich mir jedes einzelne Lächeln.


Ich spielte bei Tisch mit Papa und meinen Spielsachen.


Zwischendurch spazierten wir eine Runde durchs Lokal und schauten uns im Freien die Pferde an.



Es wurde getanzt, ...


... viel gelacht, ...


... gesungen und ...



... einige lustige Sprüche/Verse vorgetragen.



Ich gab natürlich auch meinen Senf dazu :-).



Die Zeit verging sehr schnell, doch ...



... ich fuhr am Abend mit meiner Moni Oma und meinem Otschi Opa mit nach Hause.



Mama und Papa blieben natürlich noch bis zum Schluss.



Es war wirklich eine sehr schöne Feier :-).

Sonntag, 9. Mai 2010

Meine ersten Gehversuche an der Hand ...

... und das am Muttertag für meine liebe Mama :-). Schön langsam steigt mein Interesse am aufrechten Gang. Seht einfach selber:



Es tut sich zur Zeit wirklich sehr viel in meiner Entwicklung, doch meine Mama hat viel zu wenig Zeit all das zu dokumentieren. Sie wird es aber verlässlich nachliefern.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Viktringer Flohmarkt ...

... war letztes Wochenende wieder angesagt und es war total erlebnisreich.



Freitag, Samstag und Sonntag fuhren wir sehr zeitig in der Früh nach Viktring und während der Autofahrt las ich mal schnell die Zeitung.



Die drei Tage waren geprägt von guter Laune, schönem Wetter und natürlich gab es tolle Spielsachen für mich.



Runde für Runde gingen wir den Flohmarkt ab und wir bekamen viele Bilderbücher, Knopfpuzzle und Riesenbausteine. Ich kann euch sagen, das hat sich voll ausgezahlt.


Dienstag, 4. Mai 2010

Bei der Physiotherapie ...

... sind wir jetzt immer im großen Kletterraum. Ulli baut immer eine ganz schön abwechslungsreiche Bewegungslandschaft für mich auf.



Mit viel "bäriger" Motivation kletterte ich die Rutsche hinauf und ...



... dann gings gemeinsam mit Winnie Pooh Bär wieder hinunter. Die Größe des Raumes ist eine gewaltige Umstellung für mich. Zeitweise bin ich etwas überfordert und verliere die Orientierung, um mein Explorationsverhalten ausleben zu können.



Mit der Unterstützung meiner allerliebsten Physiotherapeutin schaffe ich es immer besser. Die Gewöhnung an größere Räumlichkeiten und/oder Freigelänge spielt eine bedeutende Rolle in meiner Entwicklung. Verliere ich den Überblick, ziehe ich mich zurück und nehme die Rolle des Beobachters ein. Ich bin dann nur mehr eingeschränkt aktiv. Schrittweise lerne ich mehr und mehr Sicherheit im eigenen Handeln und Tun zu erlangen und mich in weitläufigeren Umgebungen zurecht zu finden.



Montag, 3. Mai 2010

Letzte Woche ...

... verbrachten wir die meiste Zeit draußen im Freien und ich konnte mich so richtig austoben. Bei Lydia im Garten waren die Kluppen das optimal Spielzeug für mich.



In den Wäschekorb hinein- und ...



... und wieder heraussteigen war eine der leichtesten Übungen :-).



Dann gab´s gemeinsam mit Christian eine Ausfahrt.



Wir beide lieben unsere flotten Schlitten.



Ohhhhhhh ... !



Beim anschließenden Spielen in der Sandkiste nahm Christian eine Kostprobe.



Es mundete ihm nicht. Kein Wunder, denn das Zeug ist ja scheußlich. Ich esse noch keinen Sand und hab es auch noch nie probiert.



Mit all diesen gerade eben beschriebenen Aktivitäten vertreib ich mir gemeinsam mit Mama, unseren Nachbarn und Freunden den Tag. Schön nicht?