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Dienstag, 20. März 2012

Das iPad 2 ...

... ist seit Samstag unsere neueste Errungenschaft.



Von nun an genieße ich Bildung nach dem neuesten Stand der Technik und ein sehnlicher Wunsch meiner Mama ging auch noch in Erfüllung. Sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe!



Ein interaktives Lernen das Spaß macht und Abwechslung in den Förderalltag bringt.



Im App Store findet man ausgesprochen gute Apps für Kinder und mit ein wenig Einfallsreichtum verwandelt man das iPad in ein Bildungsarrangement der besonderen Art.



Ich war von Mamas iPhone immer schon sehr begeistert, deshalb spricht mich das iPad wirklich sehr an. Es gibt Spiele zur Wortschatzerweiterung, ...




... Spiele zur auditiven Wahrnehmung, ...




... Spiele zur Farbenlehre, und noch viele andere.



Wie ihr wisst haben wir ja vor einiger Zeit mit dem Flash lesen begonnen. Meine Mama liest mit mir täglich am Abend vor dem Schlafengehen. Ich bin davon nicht mehr sehr begeistert, doch meine Mama fordert das von mir ein. Folgende Wörter kann ich schon:
  • Opa
  • Ball
  • Sterne
  • Heidi
  • Hund
Wörter die ich noch nicht aussprechen kann, wie zum Beispiel Sterne, gebärde ich einfach. Nun zeige ich euch aber einen kleinen Ausschnitt aus einer abendlichen Übungssequenz.



Nun bauen wir tagsüber immer wieder eine Leseminute mit dem iPad ein. Meine Mama hat das für mich eingerichtet, denn man kann ein iPad auch "besprechen" und das gefällt mir.



Viele verschiedene Varianten sind möglich, wie mit Ton, ohne Ton, hochladen eigener Bilder, etc..



Am Ende verraten wir euch noch wer uns auf die Idee mit dem iPad gebracht hat. Meine Mama war letzte Woche im Institut "Leben Lachen Lernen" bei einem Workshop, um mit der "Yes we can!" Methode vertraut zu werden. Dort lernte sie einen ganz lieben Menschen kennen, nämlich Christina, die Mama von Vincent. Auch sie bietet ihrem Kind die interaktive Lernmethode mit dem iPad an und kann sichtliche Erfolge verzeichnen.

DANKE, liebe Christina!

Donnerstag, 9. Februar 2012

"Sprach- und Kommunikationsförderung bei Kindern mit Down-Syndrom" ...

... ist ein Ratgeber, der sich an Eltern, pädagogische Fachkräfte, Therapeuten und Ärzte richtet und stammt aus der hervorragenden Ratgeberreihe des Schulz-Kirchner Verlages. Dieses Buch ist gerade erst erschienen, Januar 2012, und wer hat es schon zu Hause? Wir natürlich, denn meine Mama ist ein richtiger Fachbuch-Junkie :-).



Damit ihr in etwa wisst welche Themenschwerpunkte im Buch "Sprach- und Kommunikationsförderung bei Kindern mit Down-Syndrom" behandelt werden hier eine Kurzbeschreibung:

"Kinder mit Down-Syndrom haben eine verzögerte Sprachentwicklung, sprechen häufig undeutlich und haben manchmal Probleme bei der Nahrungsaufnahme. Sprechen und kommunizieren zu können, ist aber eine Grundlage für die Teilhabe in Familie, Kindergarten, Schule und später im Beruf. Der Ratgeber wendet sich deshalb an alle Personen, die mit Kindern mit Down-Syndrom kommunizieren, und beantwortet häufige Fragen zum Thema Sprachförderung und Förderung der Nahrungsaufnahme:
  • Wie läuft die Sprachentwicklung bei Kindern mit Down-Syndrom ab?
  • Welchen Einfluss haben andere Faktoren, z.B. das Hören?
  • Wie können Eltern, Erzieher, Lehrer und andere Kommunikationspartner die Sprachentwicklung im Alltag fördern?
  • Warum und wie helfen Gebärden, das Konzept "Frühes Lesen" oder Methoden der Unterstützten Kommunikation beim Sprechenlernen und Kommunizieren?
  • Welche Rituale, Regeln und Lernstrategien helfen beim Spracherwerb?
  • Wie können Mundschluss und Nahrungsaufnahme gefördert werden?
  • Warum und wann brauchen Kinder mit Down-Syndrom eine spezifische Sprachtherapie?

Der Ratgeber enthält zahlreiche konkrete Ideen zur Sprachförderung, aber auch zur Förderung der Mundmotorik und der Nahrungsaufnahme, die im Frühförderzentrum, in der Kita, in der Schule und zu Hause im Alltag umgesetzt werden können. Ein umfangreiches Glossar erläutert Fachbegriffe zu Sprachentwicklung, Kommunikation und Nahrungsaufnahme." (www.textunes.de)

Dienstag, 17. Januar 2012

Die Holzbausteine, ...

... die ich von Omi und Opi zum Geburtstag bekommen habe, mag ich sehr gerne. Es sind Holzbausteine von CreaBLOCKS, genauer genommen Riesenbausteine, mit denen ich wunderbar bauen kann. Ich hab eine ganze Kiste voll davon.


Bei den kleinen bunten Holzbausteinen verlor ich immer die Motivation, da ich noch nicht so das Geschick und die Kraftdosierung habe. Nun kann auch ich einen Turm aus vielen Bausteinen bauen!



Los geht´s!



Stein auf Stein, ...



... Stein auf Stein, ...



... der Turm der wird bald fertig sein.



Wenn er fertig ist, wird er von mir umgeworfen.


Das macht Spaß!





Gemeinsam mit Mama bauen wir oft eine "Riesenbaustein-Dominostrecke" zum Umwerfen.



Mal schaun, ob das auch wohl passt!



Zu Weihnachten bauten Mama und ich eine Krippe und spielten damit die Weihnachtsgeschichte nach.


Wir verwendeten einfach die Moosgummifiguren aus meinem Bilderbuch und einige Schleich Tiere.



Eine weitere Möglichkeit die Bausteine mit den Schleich Tieren zu kombinieren, ist das Bauen eines Zoos oder eines Bauernhofes.



Die Bauernhoftiere kenne ich schon so gut, dass wir uns den Zootieren widmen. In jedem Gehege steht immer ein großes Tier und ein kleines Tier, derselben Tierart. Gemeinsam mit Mama ordne ich dann die Tiere den einzelnen Gehegen zu. Immer eine große Giraffe und eine Kleine. Dann ein großer Eisbär und ein Kleiner und so weiter.



Wenn alle Tiere eingezogen sind, gehen wir über in das Rollenspiel und füttern die Tiere. Die Giraffe frisst die Blätter vom Baum und der Löwe benötigt etwas zum Trinken, usw..



Daraus ergibt sich ein lustiges Förderspiel, das in eine alltägliche Spielsituation eingebaut werden kann. Es findet eine Wortschatzerweiterung statt, Gegensätze, wie groß und klein werden vom Kind erfahren und ein Zuordnungsspiel "Gib Gleiches zu Gleichem" ergibt sich daraus. Man kann es noch erweitern indem man, wie schon erwähnt, ins Rollenspiel übergeht.



Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt und das aller wichtigste ist: Es macht Spaß!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Die Micky Maus ...

... zählt schon seit einigen Monaten zu einer meiner Lieblingsfiguren. Es ist schon etwas länger her, genauergenommen war es am 3. November, als ich mit meiner Mama in ein Einkaufscenter, bei uns in der Nähe, ging und ganz plötzlich im Kinderwagen sehr nervös wurde. Ich richtete meinen Blick zu meiner Mama und gebärdete, dass ich diesen, in einem Geschäft, ausgestellten Micky Maus Luftballon BITTE haben möchte.



Ich gebärdete: Maus - Luftballon - Bitte / Bitte - haben! Meine Mama war so stolz auf mich, dass ich meinen Wunsch so geschickt und höflich gestikulierte und gebärdete.

Die Methode der Gebärden unterstützte Kommunikation für Kinder mit Down-Syndrom können wir wirklich sehr empfehlen. Ich kann mich schon sehr lange und immer besser mitteilen und dies spielt für den Selbstwert eines Kindes eine wirklich wesentliche Rolle.

Meine Mama kaufte ihn mir und ich hatte, bis meiner Micky Maus die Luft ausging, richtig viel Spaß.



Da es ja ein Helium Luftballon war, konnte ich ihn hinter mir herziehen und ...



... nach zwei Tagen konnte ich die Micky Maus mit der sogenannten alternierenden Handbewegung zu mir ziehen. Diese alternierende Handbewegung zählt zur Hand-Hand-Koordination und ist ein sehr wichtiger Bereich in der Entwicklung eines Kindes. Ihr seht es im Video was damit gemeint ist:



Das war eine große Herausforderung für mich, doch wenn ich von mir aus etwas erreichen möchte, bin ich sehr konsequent im Wiederholen einer Tätigkeit bis ich es dann geschafft habe.



Wir wollten euch diesen Post nicht vorenthalten, obwohl es schon einige Zeit her ist.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Meine Lieblingsbücher in der Vorweihnachtszeit ...

... kann ich euch wirklich sehr empfehlen. Meine Mama sagt, dass beide Bücher sehr schön und vorallem realitätsnah illustriert sind, aus stabilem Pappkarton bzw. Moosgummi bestehen und pädagogisch sehr wertvoll sind.


Das ist mein Buch über die Weihnachtsgeschichte.


Ein Puzzlebilderbuch mit herausnehmbaren Elementen.


Während ich das Bilderbuch mit meiner Mama lese, nehmen wir Seite für Seite die Figuren und Tiere mit zur Krippe. Auf der letzten Seite sind dann alle bei der Krippe angekommen und wir ordnen sie, um das Bild zu vervollständigen, richtig ein.



Mein Buch über den Nikolaus ist das zweite Bilderbuch, das ich euch vorstellen möchte. Es enthält verschiedene Fühlelemente, ...



... das traditionelle Nikolauslied "Laßt uns froh und munter sein ..."



... und der Nikolaus sieht auch so aus wie der Nikolaus, den ich jedes Jahr treffe.



Viel Spaß beim Lesen!

Samstag, 24. September 2011

Telefonieren ...

... könnte ich den ganzen Tag über. Da hab ich etwas von meiner Mama :-).



Zu erreichen bin ich über Mama´s iPhone. Und so hört sich das an, wenn ich mit meiner Oma telefoniere.



Im sprachlichen Bereich geht es bei mir langsam aber stetig voran. Ich bin sehr redefreudig, versuche Wörter und Redewendungen nachzusprechen und teile mich mit Gebärden - GuK oder meiner eigenen Sprache "Paulanisch" mit.

Diese Wörter und Redewendungen sind schon gut verständlich:
  • Mama, Papa, Opa, Ball, Baby, wau, wau für Hund, so
  • Na für Nein - Kärntner Dialekt!
  • Das da!
  • Da is Mama/Papa.
  • Papa/Mama is da.
  • Ta,ta,ta ... - Anfangsmelodie von Kasperl.

Folgendes verstehen nur sehr nahestehende Personen, da die markierten Buchstaben von mir noch nicht artikuliert werden können.
  • Bä für Bär
  • schüß für Tschüß
  • a für ja mit starker Gestik und einem Lachen
  • mi für miau
  • Houck für Horuck
  • no für noch
In meinen Tageablauf verpackt meine Familie sehr viele sprachliche Angebote.
  • Zungengynmnastik gibt es täglich am Abend nach dem Zähneputzen vor dem Spiegel.
  • Bilderbücher betrachte ich sehr gerne und täglich.
  • Tiere, Autos, Flugzeug von der Firma Schleich liebe ich, denn mit meiner Moni Oma bauen wir immer einen ganzen Park auf, zäunen Tiere ein, laden sie ins Auto oder ins Flugzeug und so komm ich ins Rollenspiel und genieße die sprachliche Förderkomponente.
  • Das Bällebad gehört zur Zeit wieder zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen. Wir verstecken Tiere von der Firma Schleich darin, benennen die Farben der Bälle und toben auch manchmal einfach nur darin herum.
  • Lieder in allen Variationen, mit und ohne Gitarrenbegleitung, Reime/Verse und Fingerspiele tragen einen großen Teil zum Wortschatzaufbau bei.
  • Meine Bällesammlung geb ich auch nicht mehr her. Ich habe verschiedenste Bälle, schwere, weiche, leichte, kleine, große, faszinierende, leuchtende Bälle, und mit einigen davon lassen sich wunderbar sprachliche Angebote durchführen. Meinen Klebeball werfen wir auf irgendeinen Gegenstand und artikulieren: Der Ball ist auf dem Tisch! oder Der Ball ist auf dem Spiegel! usw.. Seht ihr meinen Klebeball?


So macht fördern Spaß und ist direkt ins Spiel eingebettet und meinem Entwicklungsstand angepasst :-)!

Sonntag, 12. Juni 2011

Enten füttern ...

... mit meinem kleinen Freund David stand am Donnerstag Nachmittag auf unserem Freizeitentertainment-Programm.



Am schönen Wörthersee, mit dem angrenzenden Europapark in Richtung Strandbad Klagenfurt, tummeln sich unzählige Enten. Ich begrüßte sie alle gleich einmal und ...



... dann durfte ich sie füttern.



Das war vielleicht ein Spaß.



David war auch ganz begeistert.



Bald können wir die Enten gemeinsam jagen :-), vorrausgesetzt unsere Mama´s erlauben uns das. Die haben nämlich immer ganz eigene Regeln, an die man sich halten muss! Voll schräg :-)!



Während unsere beiden Mama´s einen Kaffee genossen, widmeten wir beide uns den Enten. Seht selber:



So macht auch uns Kindern Kaffeetrinken Spaß :-) und der Fördercharakter so eines netten Ausfluges ist enorm. Beim Füttern der Enten sind feinmotorische Fertigkeiten gefragt. Daraus ergeben sich folgende Zielsetzungen:
  • Pinzettengriff (Brotkrümel aufnehmen)
  • Hand-Auge-Koordnination (Aufnehmen und Werfen der Brotkrümel)
  • Kraftdosierung (Aufnehmen und Werfen der Brotkrümel)
  • Begriffsbildung (Worte, wie Ente, Futter, Wasser, Teich, Brot, Semmel, fressen .. werden erlernt).
Das ist ja besser als jede Therapie :-)!

Montag, 23. Mai 2011

Die kleine Raupe Nimmersatt ...

... von Eric Carle zählt zur Zeit zu meinen Lieblingsbilderbüchern. Meine Mama liest mir den Klassiker immer vor. Die kleine Holzraupe und der Schmetterling, die ihr am Bild seht, spielen auch immer mit. Das macht die Geschichte noch einmal spannender.



Ich erzähl euch mal schnell die Geschichte in gekürzter Version.



Eine knallgrüne Raupe schlüpft aus dem Ei, sie ist hungrig. „Am Montag fraß sie sich durch einen Apfel, aber satt war sie noch lange nicht. Am Dienstag fraß sie sich durch zwei Birnen, aber…“



Am Samstag hat sie noch immer Hunger und frisst sich durch ein Stück Schokoladenkuchen, eine Eiswaffel, eine saure Gurke, einen Lolli, und vieles mehr. Danach ist sie so satt, dass sie Bauchschmerzen bekommt. Am Sonntag gibt es nur noch ein grünes Blatt, dann baut sie sich einen Kokon, zwängt sich zwei Wochen später heraus und ist ein wunderschöner Schmetterling.



Das ist aber wirklich eine wundervolle Geschichte!