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Dienstag, 8. Juni 2010

Auf die Plätze fertig los ...

... hieß es heute im Garten mit meinem Lauflernwagerl. Danke für eure lieben Genesungswünsche. Ich hatte heute schon viel aktivere Sequenzen im Tagesablauf. Seht selber:



Mein Auto schaut cool aus, nicht? Es geht schon wieder bergauf mit mir. Ich schlafe zwar noch sehr viel und liebe es in meiner Schaukel auszurasten, doch es wird schon :-).

Donnerstag, 30. April 2009

Physiotherapie ...

Heute hatten wir schon um 8.15 Uhr den Termin für die Physiotherapie. Das war wirklich super, denn um diese Uhrzeit bin ich voll ausgeschlafen und fit.

Die Termine, die eine Stunde später stattfinden sind immer sehr mühsam, da ich um diese Zeit immer einschlafe bzw. sehr müde bin und mit mir dann nur sehr wenig anzufangen ist. Heute stand Krafttraining am Programm, damit meine Muskulatur aufgebaut wird, um die nächsten Meilensteine in meiner Entwicklung zu erreichen. Am liebsten würde ich mich ja schon am Bauch fortbewegen, doch das geht natürlich noch nicht, deshalb machten wir heute eine Übung, die für das Kriechen und Krabbeln, wie für das Ergreifen von Gegenständen in Bauchlage bedeutend ist. Füße angewinkelt und ...

... meine "Raupi" versuchen zu erwischen.


Das ist natürlich nicht einfach. Meine Mama bietet mir die Spielsachen nun vermehrt von links an, damit ich auch mit der linken Hand versuche nach Gegenständen zu greifen. Meine bevorzugte Hand ist nämlich meine Rechte wie man sieht. Es ist jeodch sehr wichtig beidseitig zu trainieren, auch wenn jeder Mensch eine bevorzugte Seite hat. Der eine ist Rechtshänder und der andere Linkshänder.

Danch ging´s auf den großen Physioball. Hier wird die Kräftigung der Arme und natürlich auch das Halten der Balance geübt. Von der Mitte ausgehend ging´s nach ...

... rechts und dann ...

... nach links und manchmal peppelte mich meine Physiotherapeutin am Ball auf und ab. Man kann sich das genau so vorstellen, als würde man einen Ball am Boden auf und ab peppeln. Voll lustig!

Es war heute trotzdem ein wenig anstrengend, doch wie man weiß: "Ohne Fleiß, kein Preis :-) !"

Dienstag, 28. April 2009

Im Hochstuhl sitzen und schmausen ...

Heute war vielleicht ein lustiger Tag, denn wir haben mit meiner Mama, Sebastien und seiner Mama, das schwedische Möbelhaus in Klagenfurt unsicher gemacht. Wir nahmen die Kinderabteilung genau unter die Lupe und meine Mama setzte mich mal da und mal dort ab :-). Irgendwie kam sie auf die Idee mich in einen bequemen Kindersessel zu setzten, dann ...

... in einen Teddybären und ...

... zu guter Letzt, da ich schon sehr hungrig war, im Restaurant, in einen richtigen Hochstuhl. Wie man sehen kann gefiel´s mir sehr. Das hätt´ wohl keiner gedacht, dass das sitzen schon so gut funktioniert :-).

Am Speiseplan stand Fruchtmus mit Apfel und Marille. Das schmeckte mir heute sehr und da ich heute eine stabile und aufrechte Sitzposition einnahm, fiel mir das essen um einiges leichter. Hier ein kleiner Videoclip:

Ich öffnete heute meinen Mund schon sehr viel besser und gekleckert wurde heute nur sehr wenig. Meine Mama war richtig stolz auf mich.

Wenn ich den Löffel sah, wurde mein Hals immer länger, ...

... ich bekam einen Spitzmund und dann machte ich den Mund auf und meine Zunge bewegte sich spitz in Richtung Oberlippe.

Meine Mama führt den Löffel immer mit etwas Druck nach unten auf die Zungenmitte ein und streift ihn beim Herausnehmen LEICHT an meiner Oberlippe ab. Ziele sind zum einen, einen Gegendruck der Zunge nach oben aufzubauen, um damit die Aufwärtsbewegung der Zunge zu trainieren, sowie zum anderen eine Sensibilisierung der Oberlippe und damit einen verbesserten Mundschluss. Hilfreiche Tipps und Tricks findet man im Buch von Alexandra Benardis-Schnek "Mundtherapie bei Morbus Down - Ein Ratgeber für Eltern von Kleinkindern".
Es war für uns beide heute ein absolut toller Tag :-).

Montag, 27. April 2009

Mein erster Fruchtmus ...

... stand heute auf dem Speiseplan. Meine Mama suchte für mich die Sorte Apfel mit Banane aus.

Meine Moni Oma hat mir schon seit wenigen Wochen immer wieder verschiedenste pürierte Dinge, wie Spinat, Gemüsesuppe usw., zum Kosten gegeben, doch es wollte anfangs einfach nichts schmecken. Gestern durfte ich Erdbeermark kosten und das mundete mir so, dass ich den Mund von alleine öffnete. Dies war dann für meine Mama Anlassfall, heute richtig mit der Beikost zu beginnen. Auf den Löffel, fertig los!

Mund auf, ...

... ein Löfferl hinein und mit der Zunge versuchen so viel wie möglich zu schnappen. Lecker ist das schon :-), doch ...

... mit dem kleckerfreien Essen hab ich´s noch nicht so, wie man sehen kann.

Macht ja nichts! Wichitg ist nur, dass es mir Spaß bereitet und ...

... meine Mama muss sich schön langsam an etwas Unordnung und Chaos gewöhnen, denn...

... ich werde ja nicht kleiner, sondern immer größer.

Sonntag, 26. April 2009

Flohmarkt ...

... stand heute in der Früh auf dem Programm. Bei uns in Klagenfurt findet nämlich jeden Sonntag ein Flohmarkt statt. Eine große Leidenschaft meiner Mama und meines Papas sind Flohmärkte aller Art. Sie waren sogar auch schon einmal in Wien am Naschmarkt. Mein Papa ist ein Sammler von ganz vielen, alten Dingen, doch eingekauft wird zur Zeit fast ausschließlich Spielzeug und das ganz alleine für mich.

Es war heute richtig angenehm, denn ein wenig war ich im Kinderwagen...

... und den Rest der Zeit durfte ich mir selber einen Überblick verschaffen. Zuerst mit meiner Mama und dann ...

... mit meinem Papa, der für Fotos heute keine Lust hatte.

Nach dem Flohmarktbesuch gab es dann Frühstück bei meiner Moni Oma und ich kann euch sagen ich kam vom staunen nicht mehr heraus und meine Augen wurden immer größer ...

... als ich sah, wie groß die heutige Ausbeute war :-).

Freitag, 24. April 2009

Für Mia ...

... die heute ihren ersten Himmelsgeburtstag hat.

Auch wir sind in unseren Gedanken bei Mia und Ihren Eltern!

Donnerstag, 23. April 2009

Überraschung ...

... für mich. Meine Mama und mein Papa besorgten für mich eine richtig tolle Schaukel, nämlich eine Schiffschaukel, die mitten in meinem Kinderzimmer hängt und in der ich wann immer ich Lust und Zeit habe schaukeln kann. So viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr ...

Diese Schaukel ist für meinen Gleichgewichtssinn oder in Fachsprache für das vestibuläre System gedacht und ich kann euch sagen,...

... dass meine Mama und mein Papa einfach spitze sind, denn beim Aussuchen dieses tollen Spielzeuges haben sie wieder einmal voll und ganz meinen Geschmack getroffen :-).

Besuche hier, Besuche da ...

Schlaftrunken wie ich war, fuhr meine Mama mit mir nach der Physiotherapie zu Sebastien auf Besuch, wo ich nach meinem Nickerchen mit ihm spielen durfte.

Es geht bei uns beiden immer sehr actionreich zu, sodass wir uns nach kürzester Zeit voll verausgabten. Total erschhöpft widmeten wir uns beide voll dem ausrasten. wir üben nämlich schon für den Kindergarten, denn dort muss man zur Mittagszeit auch, jeder für sich, etwas ausruhen ...

... Sebastien schlief und ich ...

... plauderte ganz gemütlich mit meiner kleinen "Raupi".

Danch machten wir uns auf den Weg zu unserer Urlioma und zum Urliopa, die heute ihren 60. Hochzeitstag hatten.

Sebastien shakerte mit unserem Urliopa und ich saß beim Kaffeeklatsch auf dem Schoß unserer Urlioma.

Die beiden freuten sich sehr zwei ihrer Urenkel heute an diesem besonderen Tag zu Besuch zu haben.

Donnerstag, 16. April 2009

Ein heißes Bad ...

... am Abend für mich bei meiner Moni Oma und mit meiner Tante Daniela. Mein Tantchen, die beim Baden noch nie dabei war, zog mich aus ...

... und dann ging´s gleich ab in die Wanne. Wie ein Großer saß ich in Omas Wäschekorb und ...

... plantschte. Ich liebe es zu baden, Wäschekorb hin oder her :-).

Abschließend noch Pyjama an, frisieren, letztes Fläschchen und ...

... ab ins Bett. Das war heute aber wirklich ein aufregender Tag.

Pauli Palatschinke am Nachmittag ...

Dagmar, meine Frühföderin war heute wieder bei uns und machte mit mir und meiner Mama ganz tolle Übungen. Der Schwerpunkt unserer Frühförderung bezieht sich auf die sensorische Integration und teilweise auch auf die Psychomotorik. Dies sind zwei Fachgebiete, die ständig ineinander fließen.
Unter der sensorischen Integration versteht man das Zusammenspiel aller Sinne (Nahsinne/ Fernsinne). Begründerin der sensorischen Integrationstherapie ist die Amerikanische Psychologin und Ergotherapeutin A. Jean Ayres, die in ihrem Standardwerk "Bausteine der kindlichen Entwicklung" das Therapiekonzept ausgezeichnet beschreibt.
Psychomotrik ist ein ganzheitliches Konzept zur Entwicklungsförderung, das den engen Zusammenhang von Körper, Geist und Seele des Menschen nutzt und auf sehr kindgerechte Weise über Bewegung und Spiel eine ganzheitliche Entwicklungsbegleitung ermöglicht.
Schon der Schweizer Psychologe Jean Piaget hat die erste Periode der kindlichen Entwicklung die "sensomotorische" Phase genannt, denn alle Erfahrungen die ein Säugling oder Kleinkind in dieser Zeit (etwa die ersten 12-20 Monate) macht, verlaufen über die Sinne (Wahrnehmung) und die Motorik (Bewegung) und genau dies sind die Grundlagen der Psychomotorik, wie auch der sensorischen Integration.

Dagmar brachte heute eine Kuscheldecke mit, die wir in ein kleines Schwungtuch umfunktionierten. Ich wurde auf die Decke gelegt und meine Mama nahm das eine Ende der Decke in ihre Hände und Dagmar das andere. Dann begannen sie mich mit einem kurzen Lied im Rhythmus hin und her zu schwingen. Damit wurde mein Gleichgewichtssinn , wie auch die auditive Entwicklung angesprochen. Das gefiel mir sehr gut, doch gibt es davon leider kein Foto, da meine Mama alle Hände voll zu tun hatte :-).

Danach gab´s Pauli Palatschinke. Dagmar legte meine Arme an meinen Körper und ...

... rollte mich wie eine Palatschinke nach dem befüllen ein.

Das war vielleicht spannend und lustig.

Sich spüren zu lernen ist die Basis aller zuerlerndenen Fähigkeiten. Massagen tragen einen großen Teil dazu bei. Meine Mama versucht so oft als möglich die ganz spezielle Massage, die ihr Dagmar gezeigt hat, in unseren Tagesablauf einzubauen. Es ist für mich immer sehr angenehm und ich genieße diese Augenblicke sehr. In Deutschland, wie auch in manchen Teilen Österreichs, gibt es ganz tolle PEKiP Gruppen. Bei uns in Kärnten kann man so ein Angebot leider noch nicht nutzen, dass wir als sehr schade empfinden.

Das Fixieren von Gegenständen kann ich schon sehr gut, deshalb ließ ich den Ring an Dagmars Finger heute nicht mehr aus den Augen. Es ging sogar soweit, dass ich ihn mir mit Dagmars Hilfe schnappen konnte.

Ich hab ihn :-).

Kurz nachdem Dagmar nach Hause gefahren war, gönnte ich mir ein kleines Schläfchen.

Mein kleiner Freund Christian ...

Das ist Christian, mein kleiner Freund und Nachbar. Er ist 2 Monate älter als ich. Nettes kleines Kerlchen, oder?

Unsere Mamas gehen mit uns beiden ganz oft spazieren und beim nebeneinander hermarschieren sehen sich Christian und ich ja nicht einmal, deshalb waren sie heute bei uns. Leider nur einen kurzen Sprung, deshalb konnten wir nur wenig miteinander auf meiner Krabbeldecke spielen.

Ich war einen Moment lang ganz schön unhöflich und gemein, denn ich zeigte Christian einfach die Zunge, doch dann ...

... versuchte ich ihm die Hand zu reichen, um mich zu entschuldigen, denn so etwas macht man ja nicht. Das weiß ja jeder ?!?

... Christian ist zum Glück nicht nachtragend und nahm meine Entschuldigung sofort an.

Als sie dann schon wieder gehen mussten, rief ich meiner Mama noch schnell zu: ...

... "Lade die beiden bald wieder ein, denn mit Christian zu spielen macht richtig Spaß :-) !"