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Sonntag, 22. Juli 2012

Ich werde immer größer und ...

... seit Mittwoch besuche ich im Montessori Kinderhaus nicht mehr den KleinkinderRaum (1-3 Jährige), sondern den KinderRaum (1-6 Jährige) und es gefällt mir ausgesprochen gut.


Ich freue mich morgens schon riesig, wenn meine Mama mir erzählt, dass wir gleich in den KinderRaum zu Susanne und Ilse fahren.


Vor genau zwei Jahren startete ich im KleinkinderRaum und das auf allen Vieren :-). Ich zählte noch zu den Krabblern. Seht ihr mich?


Als wir damals auf der Suche nach einem geeigneten Kindergruppenplatz für mich waren, erlebten wir Zurückweisung, Intoleranz und Ängste, basierend auf Unwissenheit im Umgang mit einem Kind mit Down-Syndrom. Meinen Eltern war es sehr wichtig, dass ich die Möglichkeit bekäme in einer Regelkindergruppe integriert zu werden, doch dies zeigte sich als große Herausforderung.


Im Montessori Kinderhaus war dem nicht so. Wir spürten von Anfang an Offenheit, Toleranz, Neugierde und Interesse. Aus diesem Grund sind wir noch einmal mehr dankbar dafür, dass meiner Diagnose, Trisomie 21, im Montessori Kinderhaus keine so große Bedeutung beigemessen wurde. Ich war von Anfang an herzlich willkommen.


Es waren zwei wunderschöne und sehr prägende Jahre für mich.  Ein Wort, das ansatzweise diese Großartigkeit und Dankbarkeit, die in uns schwelgt, beschreibt haben wir bis dato noch nicht gefunden. Die Professionalität der Pädagoginnen, sowie die achtsame, respektvolle, fürsorgliche, entwicklungsfördernde Begleitung hinterließen Spuren in unseren Herzen. Diese wundervolle Begleitung geht nun im KinderRaum weiter.


DANKE!

Montag, 16. Juli 2012

Wenn ich nicht ins Pool darf, ...

... weil das Wetter seit einigen Tagen nicht mitspielt, suchte ich mir, nach den Regenschauern am Sonntag, einfach ein anderes Wasserloch - die Pfütze.


Meine Mama stattete mich "pfützenadäquat", mit Gatsch-Matsch-Hose und Gummistiefel, aus und schon konnte ich richtig durchstarten.


Was es in der Pfütze alles so zu entdecken gab!


Spielen in einer Pfütze kann ich jedem wärmstens empfehlen :-), denn Wasser in seinen verschiedenen Erscheinungsformen zu erleben gehört zum Lernen dazu.


Freitag, 13. Juli 2012

Wir waren in Grado ...

... und das ganz genau genommen an diesem Mittwoch. Gemeinsam mit meiner Omi, meinem Opi, meiner Moni Oma und meiner Mama fuhren wir so gegen 7.30 Uhr los und ...


... gegen 9.45 Uhr konnte ich vom Auto aus das Meer schon sehen. So viel Wasser!


Wir suchten uns einen angenehmen Platz am Strand, zogen uns um und ...


... stürtzten uns in die Fluten!


Herrlich!


Schade nur, dass das Meer recht aufgewühlt war und wir es recht schmutzig empfanden.


Dies trübte jedoch meine Badelaune keineswegs.



Mit Kübel und Schaufel bewappnet, genoss ich das Meer.


Ich wurde nach und nach doch etwas müde und hielt in meinem Buggy ein Mittagsschläfchen.


Nach der Ruhephase ging es mit Opi noch einmal ins Wasser.


Am späteren Nachmittag gingen wir dann zum weiteren Teil unseres Ausfluges über, nämlich zum Shopping.


Opi und ich beschäftigten uns während die Damen die Palmanova Outlet Village unsicher machten.


Es war ein sehr schöner Tag.

Montag, 9. Juli 2012

Ich bin meinem Papa ...


... wie aus dem Gesicht geschnitten :-)!


 Oder seid ihr da anderer Meinung?



Samstag, 7. Juli 2012

Eine Mukotomie ...

... ist grundsätzlich ein sehr kleiner Eingriff mit wenig postoperativen Komplikationen oder Risiken, doch am Donnerstag erschraken sich meine Eltern sehr, denn ich nieste am späten Nachmittag ganz plötzlich ein ungefähr zwei Zentimeter großes, knorpelähnliches, blutverschmiertes Stück aus meiner Nase.


Natürlich packten meine Eltern mich und das abgesonderte Stück sofort ins Auto und wir fuhren ins Klinikum Klagenfurt, genauergenommen in die HNO-Ambulanz. Mir gings sehr gut, ich war noch fahrtauglich, wie man sieht, und extrem gut gelaunt.


Ich wurde untersucht und meine Nase war anatomisch gesehen vollständig. Da waren wir aber sehr froh, dass es sich um keine besorgniserregende Absonderung handelte. Uns wurde erklärt, dass sich nach einer Mukotomie auf den Nasenmuscheln eine schleimige, blutige, zähe, weiße und oft sehr harte, knorpelähnliche Schicht bilden kann, die sich ungefähr eine Woche nach der Operation löst. Entweder niest man diese aus der Nase oder der HNO-Arzt saugt es ab oder es löst sich und verschwindet hinten hinab.


Im Internet war darüber auch nichts zu finden, deshalb ist es uns wichtig euch davon zu berichten, damit andere Menschen keinen so großen Schrecken  bekommen, wenn nach einer Mukotomie etwas Seltsames von der Nase abgesondert wird.


Donnerstag, 5. Juli 2012

Die Ausbildung zur SonderkindergartenpädagogIn und FrühförderIn ...

... hat meine Mama, am 15. Juni 2012, mit einem ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Heute haben wir die Fotos bekommen und die sind wirklich schön geworden. 


Ganz gespannt warteten die Absolventinnen, darunter auch meine Mama, auf die Überreichung des Diploms. Ich wurde während den Ansprachen von Opi und Papa beschäftigt, denn ruhig sitzen und zuhören zählt nicht zu meinen Stärken :-).


Dann war es so weit! HERZLICHE GRATULATION von Frau Direktor ...


... und ihrer Klassenvorständin, die ...


... diesen SOKI-Lehrgang 5 Semester lang begleitete. Dass meine Mama bei der Gratulation in eine ganz andere Richtung blickte, rührt daher, dass ich sie lautstark gerufen habe. Ich wollte ihr ja auch auf meine Art und Weise Bewunderung zollen.


Nachdem alle ihr Diplom in der Hand hielten, gab es noch ein Gruppenfoto und ...

 
... Familienfotos konnten unter anderem  auch noch gemacht werde.


Omi, Opi und mein Urliopa waren auch dabei.

 

Es waren 5 sehr bereichernde, schöne, lehrreiche, oft auch zeit- und lernintensive Semester, die meine Mama sehr genossen hat. Meine Mama ist für die Unterstützung ihrer Familie irrsinnig dankbar, denn ohne Papa, Tante, Omas und Opas hätte sie die Ausbildung nicht so bravourös gemeistert. VIELEN lieben DANK an all meine Babysitter :-). Wir sind wahnsinnig froh, dass es euch gibt!