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Samstag, 25. Juni 2011

Der Startschuss meiner Autonomiephase ...

... brachte in den letzten Tagen viele Veränderungen mit sich. Ich dachte mir gestern: Was macht denn meine Mama da?



Tja, sie gestaltete meine gesamten Spielbereiche von Kinderzimmer bis Wohnzimmer um. Das gefiel mir, denn ...



... nun steht ein Teil meiner schiefen Ebene beim großen Wohnzimmerfenster und nun kann ich beim Fenster hinausschauen.



Meine Mama hat jetzt wieder mehr Zeit, denn das Sommersemester für UNI und SOKI (Ausbildung zur Sonderkindergartenpädagogin und Frühförderin) geht dem Ende zu. Prüfungen und Co sind schon vorüber. Da fällt sehr viel Stress für sie weg.



Meine Mama hat sich, neben den lästigen Regeln, richtig tolle Sachen für mich ausgedacht. Sie ist sozusagen meine ganz persönliche und allerliebste Frühfördermama :-).



Was genau sie mit mir macht werdet ihr in den nächsten Blogberichten lesen :-).

Jetzt hätten wir uns fast vergessen für die vielen netten und sehr hilfreichen Kommentare unserer treuen Blogleser zu bedanken - DANKE :-).

Mittwoch, 22. Juni 2011

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt ...

... oder eher verzögerte Trotzphase? Ich bin in letzter Zeit ständig dabei Grenzen auszutesten.



Grundsätzlich möchte ich nur das machen, zu dem ICH gerade Lust habe, wie Fernsehen im Haus, Schaukeln im Garten oder ...



... Spazieren im Kinderwagen. Alles andere weckt mein Interesse nur sehr wenig. Bei einem "Nein" besitze ich enorme Ausdauer beim Quengeln, Trotzen und Weinen. Ich lasse mich nur kurze Zeit mit einer anderen Beschäftigung ablenken. Ich WILL ... lautet meine Devise.


Durch mein ständiges Kranksein durfte ich viele Vorzüge genießen, die nun jedoch sehr schwer für mich aus dem Alltag wegzudenken sind. Für meine Mama ist diese Phase oder dieser Zustand sehr schwer auszuhalten und es geht ihr echt auf die Substanz. Aus ihrer Sicht steht sie im Debakel zwischen pädagogischem Wissen und deren gar so wichtigen Konsequenzen in der Erziehung und dem fürsorglichen "Mamadasein", wo es ab und zu auch mal Ausnahmen gibt. Ich wäre ja für die Ausnahmenregelung :-)!



Aus gesundheitlicher Sicht bin ich noch nicht im Gleichgewicht und nun hab ich auch noch mit erschwerten Bedingungen, aufgrund der auferlegten Regeln und Grenzen meiner Eltern zu kämpfen. Aus der Gesamtsitauation heraus betrachtet ist dies für alle Beteiligten eine Herausforderung.



Eine Herausforderung die wir gemeinsam mit viel Durchhaltevermögen allerseits bewältigen werden. Das selbstständige Essen macht mir irrsinnigen Spaß und ...



... all die anderen Beschäftigungen, wie Bücher lesen, Puzzle bauen, usw. werden mir hoffentlich auch bald wieder Spaß bereiten.

Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen und/oder Tipps parat, damit wir alle schön langsam wieder ins Gleichgewicht kommen :-).