Posts mit dem Label KleinKinderRaum werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label KleinKinderRaum werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 22. Juli 2012

Ich werde immer größer und ...

... seit Mittwoch besuche ich im Montessori Kinderhaus nicht mehr den KleinkinderRaum (1-3 Jährige), sondern den KinderRaum (1-6 Jährige) und es gefällt mir ausgesprochen gut.


Ich freue mich morgens schon riesig, wenn meine Mama mir erzählt, dass wir gleich in den KinderRaum zu Susanne und Ilse fahren.


Vor genau zwei Jahren startete ich im KleinkinderRaum und das auf allen Vieren :-). Ich zählte noch zu den Krabblern. Seht ihr mich?


Als wir damals auf der Suche nach einem geeigneten Kindergruppenplatz für mich waren, erlebten wir Zurückweisung, Intoleranz und Ängste, basierend auf Unwissenheit im Umgang mit einem Kind mit Down-Syndrom. Meinen Eltern war es sehr wichtig, dass ich die Möglichkeit bekäme in einer Regelkindergruppe integriert zu werden, doch dies zeigte sich als große Herausforderung.


Im Montessori Kinderhaus war dem nicht so. Wir spürten von Anfang an Offenheit, Toleranz, Neugierde und Interesse. Aus diesem Grund sind wir noch einmal mehr dankbar dafür, dass meiner Diagnose, Trisomie 21, im Montessori Kinderhaus keine so große Bedeutung beigemessen wurde. Ich war von Anfang an herzlich willkommen.


Es waren zwei wunderschöne und sehr prägende Jahre für mich.  Ein Wort, das ansatzweise diese Großartigkeit und Dankbarkeit, die in uns schwelgt, beschreibt haben wir bis dato noch nicht gefunden. Die Professionalität der Pädagoginnen, sowie die achtsame, respektvolle, fürsorgliche, entwicklungsfördernde Begleitung hinterließen Spuren in unseren Herzen. Diese wundervolle Begleitung geht nun im KinderRaum weiter.


DANKE!

Sonntag, 13. November 2011

"Ich geh mit meiner Laterne ...

... und meine Laterne mit mir ...". Gemeinsam mit Mama bastelten wir letztes Wochenende eine kleine Laterne für das Martinsfest im KleinKinderRaum, das am Freitag stattfand. Mit Fingerfarben gestaltete ich das Papier.



Ganz geheuer war mir das ja wie immer nicht mit den Farben.




Mama, bitte abputzen!



Hey, siehst du nicht, Mama!




Na dann halt nicht!



Ich werde es schon irgendwie aushalten.




Als ich dann fertig war mit dem bemalen des Papiers ...



... gestaltete Mama den Rest.



Sie wurde richtig schön, meine Laterne.



Diesen Freitag trafen wir uns um 16.00 Uhr im KleinKinderRaum zum Martinsfest. Es war total spannend für mich. Es gab ein Lagerfeuer, ...



... das mich unheimlich faszinierte.



Ich hüpfte wie das Rumpelstilzchen um das Lagerfeuer herum.



Es waren jede Menge Leute gekommen und ...



... ich war auch mittendrin! Seht ihr mich?



Die Kindergartenkinder gestalteten ein ganz nettes Programm mit Liedern und einem Martinsspiel.



Danach zogen wir mit unseren Laternen um die Häuser.



Hoppala, meine Laterne ist davon geflogen :-).



Das mit dem Tragen der Laterne übergab ich ab diesen Zeitpunkt meiner Mama. Das war nämlich nicht so mein Ding.



"Ein Lichtermeer zur Martinsehr ..." .



Das Singen gefiel mir am besten und damit ich in der Menschenmenge was sah, durfte ich auf Papas Schultern sitzen.



Ein herrlicher Abend, den wir gemeinsam mit anderen lieben Menschen genossen.



Freitag, 21. Oktober 2011

Im KleinKinderRaum ...

... fühle ich mich noch immer pudelwohl. Wir alle, Mama, Papa und vorallem ich, genießen die Zeit im Montessori Haus wirklich sehr. Die vorbereitete Umgebung ermöglicht es mir, mich meinem Entwicklungsstand entsprechend zu beschäftigen.



Ein absoluter Favorit für mich ist unsere "Bewegungslandschaft" nach Emmi Pikler, mit dem Dreieckständer, dem Kriechtunnel, dem Rutschbrett und der Hühnerleiter.



Ich komme mir vor wie im Paradies oder ...



... wie eine Schlange, die sich durch den Kriechtunnel schlängelt.



Wir haben einen klar strukturierten Tagesablauf, der auch täglich eine Gartenzeit beinhaltet. Auch im Freien arbeite ich vollkommen konzentriert beim Wassertisch.



Das Element Wasser liebe ich und auch im Garten bietet mir die vorbereitete Umgebung viele Varianten des ausdauernden Spiels in dem ich mich frei entfalten kann.



Schüttspiele mit verschieden großen Gegenständen und Behältnissen verfeinern meine Geschicklichkeit im motorischen Bereich.



Man kann sagen, ich fördere mich selbst :-)!



Für meine Mama ist es ein Genuss diese Fotos anzusehen, da sie meine Ausgeglichenheit und Freude sehen und spüren kann.



Sa macht Kind sein echt Spaß.



Die Grundhaltung nach Montessori ermöglicht es mir selbstbestimmt handeln zu können, durch die klare Vorgabe von Regeln ein Regelverständnis zu erlangen und ich gewinne immer mehr an Selbstständigkeit.



Ich spiele auch sehr gerne in der Sandkiste.




Die Spielzeit in meiner Gruppe beinhaltet auch Darbietungen von meiner Kindergartenpädagogin Sonja. In solchen Einzelsettings nimmt sie sich nur für mich Zeit und präsentiert mir ein Spielmaterial. An den Bildern seht ihr wie wir beide das miteinander machen.




Das war ein kleiner Einblick in meine KleinKinderRaum Zeit, die ich nun schon das zweite Jahr als Einzelintegrationskind genießen darf. Schön, dass es so alternativ pädagogische Konzepte gibt, die der Inklusion sehr offen gegenüberstehen.