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Montag, 25. August 2014

Mein Laufrad

Meine neue Lieblingsbeschäftigung ist Laufrad fahren. Meine Mama ging mit einer Freundin und uns Kindern in einen Spielwarenhandel. Dort ging ich plötzlich ganz zielstrebig in die Abteilung der Laufräder, schnappte mir eines und düste durch das ganze Geschäft als hätte ich schon monatelang nichts anderes getan.


An dieser Geschichte ist zu erkennen, dass Kinder mit Down-Syndrom nicht unterschätzt werden sollten.

Freitag, 27. Dezember 2013

Meine Hängematte ...

... ist ein hervorragendes Geschenk, denn ich liebe sie. Es macht nicht nur Spaß auf verschiedenste Weise darin zu schaukeln, sondern leistet zusätzlich auch noch therapeutische Dienste.


Eine Hängematte fördert die Motorik, den Gleichgewichtssinn, reguliert und unterstützt den Muskeltonus, der bei uns Kindern mit Trisomie 21 oft herabgesetzt ist (Hypotonie) und unterstützt die Wahrnehmung in all ihren Facetten. Echt ein tolles Teil. 



Ihr müsst nur darauf Acht geben, dass es eine Hängematte ist, die sich an den Körper anpasst und nicht aus einem starren Stoff gefertigt ist. Wir können euch die Hängematte der Firma La Siesta empfehlen. Ich habe eine Single-Hängematte von dieser Seite: http://www.lasiesta.com/de/CUH14-2/?menu=c. Verwendet man die Hängematte für Schaukel- und Förderspiele, dann wird die Hängematte etwas anders als üblich montiert.

Entweder so (Variante I) ...


... oder so (Variante II):


Bei Variante II fühlt man sich wie in einer kleinen Höhle und kann seinen Körper ganz gut spüren/wahrnehmen.


Für Spiele in Bauchlage hängt die Hängematte nach Variante I. Diese Übung ist besonders lustig und anstrengend zugleich. In der liegenden Position schnappe ich mir während des Schaukelns einen Gegenstand vom Boden. Das erfordert enorme Körperspannung!


Einfach nur darin zu schaukeln entspannt enorm und ...


... ich kann mich auch darin verstecken.


Vielleicht seid ihr ja auf den Geschmack gekommen die Hängematte einmal anders zu benutzen.


Samstag, 12. Januar 2013

Mein großer Dreieckständer

Da ich sehr gerne herumklettere, gab es für mich nun einen großen Dreieckständer nach Emmi Pikler. Ich kannte mich gleich aus, denn so ein Pikler-Gerät hatten wir auch im KleinKinderRaum. Hinaufsteigen und ...


... schon bin ich oben angelangt.


 Hinübersteigen und ...


... auch schon wieder unten!


Ein wunderbares Bewegungselement, sage ich euch, das man mit einem Rutschbrett/Hühnerleiter erweitern kann.

Sonntag, 12. Februar 2012

Ganz schön viel Schnee ...

... haben wir in den letzten Tagen bekommen. Bobfahren und im Schnee spielen macht mir großen Spaß, doch ...



... im Tiefschnee herum zu marschieren mag ich gar nicht.



Erstens ist es total anstrengend und zweitens falle ich manchmal hin. So jetzt haben wir den Salat!



Da ich ja so angepackt bin mit Schihose, Daunenjacke und Co fällt mir das Aufstehen umso schwerer. Meine Hypotonie läßt grüßen :-). Gott sei Dank hab ich meine Hände, denn ohne die wäre es für mich im Schnee chancenlos.



Ich benötige sie für das Aufstehen und um das Gleichgewicht im Tiefschnee zu halten sehr dringend.



Im Bob zu sitzen und von meinem Papa gezogen zu werden gefällt mir sehr viel besser.



Den Hügel hinauf und dann hinunter! Das macht Spaß!




So, und wer zieht mich nun wieder den Hügel hinauf?



Ja, so ist das mit mir und dem lieben Schnee.


Freitag, 20. Januar 2012

Am Freitag ...

... durfte ich vom KleinKinderRaum zuhause bleiben und zu meiner Moni Oma und meinem Otschi Opa. Ich konnte es schon nicht mehr erwarten, also schnappte ich mir gleich nach dem Aufstehen meine Mütze.



Während Mama mein Frühstück zubereitete, machte ich mich schon fertig zum Aufbruch.



So, wo ist das Loch, in das mein Kopf reinkommt!



Gefunden und rauf damit!



Upps, etwas schief!



Ich kann ja gar nichts sehen.



Ich gab sie wieder herunter, um es noch einmal zu versuchen, doch ...



... dann rief Mama mich zum Frühstück.



Nachdem ich gefrühstückt hatte, zog mich meine Mama noch schnell an, denn im Pyjama konnte ich ja nicht zu meiner Moni Oma. Als ich dann gerüstet war, rief ich meine Moni Oma an und ...



... erklärte ihr in meinen eigenen Worten, dass ich jetzt komme.



Dienstag, 17. Januar 2012

Die Holzbausteine, ...

... die ich von Omi und Opi zum Geburtstag bekommen habe, mag ich sehr gerne. Es sind Holzbausteine von CreaBLOCKS, genauer genommen Riesenbausteine, mit denen ich wunderbar bauen kann. Ich hab eine ganze Kiste voll davon.


Bei den kleinen bunten Holzbausteinen verlor ich immer die Motivation, da ich noch nicht so das Geschick und die Kraftdosierung habe. Nun kann auch ich einen Turm aus vielen Bausteinen bauen!



Los geht´s!



Stein auf Stein, ...



... Stein auf Stein, ...



... der Turm der wird bald fertig sein.



Wenn er fertig ist, wird er von mir umgeworfen.


Das macht Spaß!





Gemeinsam mit Mama bauen wir oft eine "Riesenbaustein-Dominostrecke" zum Umwerfen.



Mal schaun, ob das auch wohl passt!



Zu Weihnachten bauten Mama und ich eine Krippe und spielten damit die Weihnachtsgeschichte nach.


Wir verwendeten einfach die Moosgummifiguren aus meinem Bilderbuch und einige Schleich Tiere.



Eine weitere Möglichkeit die Bausteine mit den Schleich Tieren zu kombinieren, ist das Bauen eines Zoos oder eines Bauernhofes.



Die Bauernhoftiere kenne ich schon so gut, dass wir uns den Zootieren widmen. In jedem Gehege steht immer ein großes Tier und ein kleines Tier, derselben Tierart. Gemeinsam mit Mama ordne ich dann die Tiere den einzelnen Gehegen zu. Immer eine große Giraffe und eine Kleine. Dann ein großer Eisbär und ein Kleiner und so weiter.



Wenn alle Tiere eingezogen sind, gehen wir über in das Rollenspiel und füttern die Tiere. Die Giraffe frisst die Blätter vom Baum und der Löwe benötigt etwas zum Trinken, usw..



Daraus ergibt sich ein lustiges Förderspiel, das in eine alltägliche Spielsituation eingebaut werden kann. Es findet eine Wortschatzerweiterung statt, Gegensätze, wie groß und klein werden vom Kind erfahren und ein Zuordnungsspiel "Gib Gleiches zu Gleichem" ergibt sich daraus. Man kann es noch erweitern indem man, wie schon erwähnt, ins Rollenspiel übergeht.



Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt und das aller wichtigste ist: Es macht Spaß!