... der Selbsthilfegruppe Down-Syndrom Kärnten wurde von meiner Mama im Jänner diesen Jahres ins Leben gerufen. Margarethe Mendel, die Leitung der Selbsthilfegruppe Down-Syndrom Kärnten, unterstützte uns dabei und meine Mama konnte alles organisieren und leitet nun seit Jänner die Eltern-Kind-Spielgruppe.
Wie alles begann, wann und wo die Spielgruppe stattfindet, könnt ihr auf folgendem Blog nachlesen:
...am vergangenen Sonntag, genauergenommen am 2. Adventsonntag. Wir fuhren am Nachmittag nach Wernberg, wo ...
... wir mit vielen lieben Menschen der Selbsthilfegruppe Down-Syndrom "geschockt-geliebt" eine, von Margarethe Mendel, wunderbar organisierte Nikolausfeier genossen.
Der Nikolaus und sein kleiner, zotteliger Freund, kamen mit der Kutsche angefahren und ...
... gingen mit uns mit ins Haus.
Dort sangen wir ein paar Lieder und einige Kinder trugen ein Gedicht vor.
Dem Nikolaus gefielen unsere Darbietungen.
Ich saß auf einem Stuhl und war wie versteinert. Vollkommene Faszination, da ich ihn endlich wieder sehe, den lieben Nikolaus.
Jedes Kind bekam vom Nikolaus ein Sackerl überreicht. Meine Mama filmte als der heilige Mann zu mir kam.
Als er dann weiterging konnte ich meine Blicke noch immer nicht von ihm abwenden.
Gemeinsam mit Papa schauten wir in das Nikolaussackerl rein.
Viele leckere Sachen befanden sich darin.
Nachdem alle Kinder etwas vom Nikolaus bekommen hatten, musste er wieder weiterziehen. Es haben ja nunmal auch noch andere Kinder auf ihn gewartet.
... der 21. März und das heißt Welt-Down-Syndrom Tag. Am 21.3.2006 wurde erstmals weltweit der WELT-DOWN-SYNDROM-TAG gefeiert. DS-Verbände, Eltern und Institutionen weisen alljährlich rund um diesen Tag mit verschiedenen Aktionen die Öffentlichkeit auf die besondere Lebenssituation von Menschen mit Down-Syndrom hin. Die Tatsache, dass bei Menschen mit Down-Syndrom das 21. Chromosom 3-fach vorhanden ist, lieferte das passende Datum für den Welt-Down-Syndrom-Tag.
Die Kärntner Selbsthilfegruppe Down-Syndrom "geschockt-geliebt" feierte neben dem Welt-Down-Syndrom Tag am Sonntag im Klagenfurter Dom auch noch zusätzlich ihr 10-jähriges Jubiläum. Für mich fiel diese Feierlichkeit leider ins Wasser, denn ...
... ich befand mich am Sonntag am besten Wege zur Genesung und die Kälte in der Kirche wäre nicht optimal gewesen für mich. Mama und Papa nahmen teil und es war eine sehr schöne Feier mit anschließendem gemeinsamen Mittagessen.
... hieß es am Samstag für Mama, Papa und mich. Wir fuhren mit vielen Familien der Selbsthilfegruppe Down-Syndrom Kärnten nach Lignano in den Punta Verde Zoo. Margarethe Mendel, unsere Initiatoren der Selbsthilfegruppe, lud uns zu diesem Familienausflug ein.
Der Tag begann jedoch nicht so entspannt für uns wie es auf den Bildern aussieht, denn mein Schusselkopf Papa vergaß in der Früh den Kinderwagen in den Kofferraum zu packen. Der stand zuhause in der Garage und wir waren schon in Villach , pünktlichst zum Abfahrtszeitpunkt. Ich und ohne Kinderwagen war eine unmögliche Vorstellung. Leicht verzweifelt kam jedoch dann das erlösende Angebot von Uschi. Sie hat für ihren Felix vorsichtshalber und für alle Notfälle den Kinderwagen eingepackt. Das hat sich echt gelohnt sag ich euch, denn das mit uns war echt ein Notfall :-)!
Die Busfahrt war total spannend für mich, denn ich bin ja noch nie mit so einem riesigen Ding, das sich Bus nennt, mitgefahren. Nach einer Stunde Fahrtzeit gab es eine kurze Pause an einer Raststation, wo wir uns etwas stärkten und ...
... ein wenig später waren wir auch schon in Lignano angekommen.
Wir waren alle schon gespannt was uns im Tierpark so erwartet. Im ausgeborgten Kinderwagen ließ ich mich den ganzen Tag herumchauffieren. Danke, lieber Felix, dein Gefährt war echt voll bequem. Wir organisierten für Felix einen Leiterwagen. Mit diesem fuhr er durch den Zoo. Seinem älteren Bruder gefiel das natürlich auch.
Felix und Patric gemeinsam auf großer Fahrt.
Wir sahen ganz viele Tiere und ...
... das war richtig toll.
Das Nilpferd war ganz schön faul, doch wenn ich so schwer wäre würd ich mich glaube ich auch so wenig wie möglich bewegen :-).
Die Zicklein haben mir am besten gefallen, denn die konnten wir streicheln und füttern. Hey, was wollt ihr denn von mir?
Mhhh, schaut eigentlich nach Hunger aus.
Papa hat Futter angeschafft und schon ...
... ließen es sich die Ziegen schmecken.
Ein paar vorsichtige Streichelversuche, denn ...
... Vorsicht ist besser als Nachsicht :-).
Nach so vielen tollen Eindrücken machten wir uns auf den Weg zur Snackbar. Dort konnte ich mich auf dem Steinboden etwas bewegen, während ...
... die anderen etwas aßen.
Mit Margarethe ging ich ein paar Schritte, doch ihre herunterragendens, prachtvolles Haar gefiel mir sehr viel besser.
Ich kam mit meiner Krabbeltechnik heute leider nicht sehr weit, denn mit bloßen Beinen krabbeln ist nicht sehr angenehm. Aus diesem Grund entschied ich mich für den Bärengang. Seht mal:
Die Erwachsenen unterhielten sich und ...
... ich las den Folder des Zoos.
Dann wurde es aber wieder langsam Zeit aufzubrechen, um den restlichen Teil des Tierparks auch noch zu sehen.
Das Kerlchen war ja lustig, ...
... ein Erdmännchen.
Gegen Ende des Tierparkbesuchs ging Mama und Papa mit mir noch auf den Spielplatz.
Das war eine ausgezeichnete Idee, denn ich stapfte wie ein Bär herum. Ich musste mich ja an die Tierwelt anpassen.
Am Wippkamel und ...
... mit Mama auf der Rutsche vertrieben wir uns die Zeit.
Mitten in den kleinen Steinchen fühlte ich mich wie zu Hause in der Sandkiste.
Wir trafen uns alle um 14.15 Uhr beim Eingang, um unsere Reise nach Pineta fortzusetzen. Ein hübsches junges Fräulein leistete mir in dieser Zeit Gesellschaft.
Leicht verlegen ...
... aber ganz zärtlich griff ich nach ihren Haaren.
Das gefiel ihr jedoch nicht, da ich ganz plötzlich zum wilden Kerl wurde. Ich zeigte ihr mein Schmollgesicht und stellt euch vor, sie kann das auch :-)!
Emelie und ich waren die jüngsten Reisenden, ...
... im Vergleich zu den jungen hübschen Damen.
Mit dem Bus ging es weiter an den Strand nach Pineta. Ich war so müde, dass ich im Bus gleich einschlief. Mama überbettete mich dann in den Kinderwagen ...
... und ich schlief genüsslich.
Meine Mama und mein Papa gingen fein italienisch Essen :-). Es gab Wiener Schnitzel auf ialienische Art für Papa und ...
... eine leckere Pizza für Mama. Nach einer Stunde Schlaf ging´s dann erst richtig rund. In Italien gibt es richtig lustige Kinderfahrzeuge. Ich war natürlich sofort hell auf begeistert davon.
Dieses Ding war das "wildeste" Gefährt und es gefiel mir :-)!
Bitte noch einmal!
Der Tag ging langsam dem Ende zu und zuhause musste ich dann gleich den Bewegungsmangel ausgleichen und veranstaltete in kürzester Zeit ein großes Chaos.
Es war ein sehr schöner Tag und wir möchten uns noch einmal bei Margarethe und all den anderen mitwirkenden Organisatoren herzlich für den tollen Ausflug bedanken.