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Sonntag, 12. Februar 2012

Erstes Auffädeln ...

... kann ich mit diesem lustigen, biegsamen Schlauch und den bunten Formen.



Daran erkennt man, dass ich in meiner Hand-Hand-Koordination ein Stück weitergekommen bin.



Mein kleiner Freund Willi kann das auch schon.



Zwei sehr kurze Filmsequenzen haben wir dazu, doch ich mag es nicht so gerne, wenn ich gefilmt werde. Da muss mich meine Mama schon mächtig dazu überreden.



Meine Mama gab mir dieses Spielmaterial gestern zum ersten Mal. Die Handlungsplanung für diese Aufgabe war mir sofort klar und ich steckte eine Form nach der anderen auf den Schlauch.



Tja, daran sieht man wieder, dass ich immer wieder eine sogenannte "Entwicklungsüberraschung" parat habe :-)!

Freitag, 3. Februar 2012

Die Sandwanne, ...

... die ich zu Weihnachten bekommen habe, mag ich sehr gerne. Sie steht bei uns auf dem Wohnzimmertisch und wenn ich Lust habe im Sand zu experimentieren, gibt meine Mama den Deckel herunter und schon kann es los gehen.



Jetzt fragt ihr euch sicher wozu benötigt man denn eine Sandwanne? Eine Sandwanne besitzt einen sehr hohen Aufforderungscharakter. Spielerisches Zeichnen zur Förderung der Konzentration, Feinmotorik, Bewegungskoordination und Wahrnehmung stecken hinter diesem Spiel- und Fördermaterial. Es gibt vielfältige Spielvarianten, die in dem Buch "Schreib es in den Sand" aus dem Don Bosco Verlag sehr gut beschrieben sind.

Für mich steht das freie Experimentieren und spielen mit dem Ball im Vordergrund. Ziel ist es, dass ich beidhändig hantiere, sozusagen meine Hand-Hand-Koordination, verbessere. Ihr wisst ja, ab und an vergesse ich, dass eine Hand die Tätigkeit ausführen sollte und die andere dabei als Hilfshand dienen sollte, wie z.B. beim Öffnen von verschiedenen Verschlüssen, usw.. Dies üben wir damit.



Für die Entwicklung des Malens und Zeichnens kann die Sandwanne auch sehr unterstützend sein. Ich befinde mich noch im Kritzelstadium, denn auf einem Blatt Papier kritzle ich im Faustgriff aus der Schulter heraus.


Durch das großflächige Malen im Sand streben wir das nächste Stadium in der Entwicklung der Kinderzeichnung an, nämlich das Malen von Spiralen.



Kreisförmige Bwegungen mache ich schon in der Sandwanne. Es macht echt Spaß und ich kann mich dabei richtig entspannen. Seht selber:



Weiterführend würden sich aus den Spiralen dann geschlossene Kreise und Linien entwickeln.

Kursiv

Ja, so ist das mit der Grafmotorischen Entwicklung und Handgeschicklichkeit. Wer mehr zu der Entwicklung der Handgeschicklichkeit, Feinmotorik bzw. der Grafomotorik lesen möchte, widmet sich einfach dem nächsten Post: Die Entwicklung der Handgeschicklichkeit ... .

Die Entwicklung der Handgeschicklichkeit, ...

... der Feinmotorik oder auch Grafomotorik möchte ich euch heute ein wenig genauer beschreiben. Die Altersangaben dienen zur Orientierung und nicht als ganz genauer Maßstab für das Können des Kindes.

Ab dem 5. Monat kann das Baby sämtlich erreichbare Gegenstände immer aktiver ertasten. Da der Daumen noch nicht isoliert bewegt werden kann, liegt er neben den Fingern und wird ihnen nicht gegenübergestellt. Das heißt das Baby umschließt einen Gegenstand mit dem Daumen und den Fingern – Faustgriff.

Mit dem 6. Monat kann das Baby ein Spielzeug über die Körpermitte von einer in die andere Hand geben und der Pinzettengriff prägt sich schön langsam aus.



Im 7. Monat ist das Baby in der Lage mit beiden Händen gleichzeitig einen Gegenstand zu ergreifen, ihn zu halten und zu wenden.

Das Baby erfährt um das 8. Monat sehr viel Spaß an Klatschspielen, zerreißt Papier und der Pinzettengriff wird feiner und gezielter verwendet.

Mit 9 Monaten kann das Baby seine Hände einzeln oder zusammen bewegen und ahmt Fingerspiele nach. Die Finger können isoliert bewegt werden. Das Kind blättert Seiten in Bilderbüchern und beginnt Sachen ein- und auszuräumen. Abbildungen in einem Buch zeigt das Kind mit seinem ausgestreckten Zeigefinger.

Das Kind wird immer beweglicher und kann mit 10 Monaten seine Hand isoliert vom Unterarm nach innen und außen drehen. Der Pinzettengriff wird zunehmend vom Zangengriff abgelöst. Dadurch kann das Kind sehr kleine Dinge, wie Krümel, gezielt aufheben. Eine feinmotorische Leistung, die für die Stifthaltung im späteren Sinne sehr bedeutend ist.

Gegen Ende des ersten Lebensjahres, 11. / 12. Monat, nimmt das Kind seine Umwelt nicht mehr oral wahr sondern über seine taktil-kinästhetischen Wahrnehmungskanäle. Durch sehen und tasten erkennt das Kind einen Gegenstand. Zusätzlich kann das Kind seine Feinmotorik und Kraftdosierung so gut steuern, dass es Duplo-Steine zusammenstecken kann, Spieltiere und Autos aufstellt und Türme aus zwei-drei Klötzen baut.

Zwischen dem 12. und 15. Monat beginnt das Kind selbstständig mit einem Löffel zu essen. Der Löffel wird im Faustgriff gehalten. Es kritzelt spontan und verwendet auch hierzu den Faustgriff.

Ich bin da natürlich schon sehr viel älter. Ich will euch mit dem Foto nur den Faustgriff demonstrieren.



Im 15. bis 18. Monat kann das Kind differenziertere Bewegungen, wie bohren, kratzen, usw., mit dem Zeigefinger ausführen. Auch andere Bewegungen, die aus dem Handgelenk oder Schultergelenk herauskommen werden anspruchsvoller. Das Kind kann dadurch an Knöpfen drehen, Bonbons auspacken usw..

Von 1,5 bis 2 Jahren beginnt das Kind beidhändige Verrichtungen, wie Auffädeln von großen Perlen und Aufschrauben von Flaschen. Das Kind kritzelt nach wie vor mit den Faustgriff aus der Schulter heraus.


Zwischen 2 und 3 Jahren füllt das Kind Flüssigkeiten oder Sand um und beginnt zunehmend Spiralen zu malen.



Der Wasserhahn kann auf- und zugedreht werden, ein Becher wird ohne verschütten transportiert, Spielzeuge und Uhren werden aufgezogen und das Kind fängt einen großen Ball mit beiden Armen. Gegen Ende des 3. Jahres werden die Spiralen differenzierter und das Kind malt geschlossene Kreise und Linien.



Von 3 bis 3,5 Jahren ist das Kind in der Lage Reißverschlüsse und Knöpfe zu öffnen. Beim Malen wird der Faustgriff zunehmend vom Dreipunktgriff abgelöst und es malt Kreuze, schneidet mit der Schere großzügige Formen aus und klebt diese auf ein Blatt Papier.



Das Kind knetet auch einfache Dinge, wie Würstchen, Kugeln etc.. Es malt Kombinationen aus Kreisen, Strichen, die sogenannten Kopf- oder Gliederfüßer aus drei Teilen.




Mit 4 bis 4,5 Jahren fängt das Kind einen Ball nicht mehr mit den Armen sondern mit den Händen. Kleinere Perlen werden aufgefädelt, Kluppen können mit genügend Kraft aufgesteckt werden und das Kind bleibt beim Ausmalen schon besser in der Begrenzung. Schön langsam malt das Kind Schrägen, wie zum Beispiel von Dächern.



Das Kind hält den Stift mit drei Fingern – Dreipunktgriff.
Zwischen dem 5. und 6. Jahr schneidet das Kind exakt auf einer Linie aus, versucht Schleifen an seinen Schuhen zu binden und schafft es mit einer Pinzette kleine Perlen aufzunehmen. Das Kind malt kleine fortlaufende Muster wie Schlaufen, Wellen und versucht zunehmend dreidimensional zu malen. Die isolierte Fingerbeweglichkeit ist ausreichend vorhanden.

Montag, 20. Juni 2011

Heute im Ergotherapiezentrum ...

... mit Christine Wieselsberger und Michi hatte ich , noch schnell vor meinem Kinderarztbesuch, ganz viel Spaß. Bevor wir bei der AVS einen Ergotherapieplatz bekamen, haben wir im Ergotherapiezentrum Klagenfurt, montags, mit den Einheiten schon begonnnen. Aus diesem Grund gehen wir auch dort hin und es gefällt uns sehr gut.

Zu Beginn der Einheit spielen wir immer etwas beim Tisch. Heute war es die Therapie-Knetmasse, ein Bauernhof Knopfpuzzle und ...


... das Spiel Tiere und ihre Kinder.



Danach geht es dann immer in den Turnsaal zum Rutschen, Schaukeln, Ball werfen, usw.



Das mir dies gefällt ist doch klar :-).



Bei so einer Ergotherapieeinheit mit Frau Wieselsberger und Michi vergess ich alles was mich zur Zeit gesundheitlich belastet und das ist echt schön :-).

Sonntag, 12. Juni 2011

Enten füttern ...

... mit meinem kleinen Freund David stand am Donnerstag Nachmittag auf unserem Freizeitentertainment-Programm.



Am schönen Wörthersee, mit dem angrenzenden Europapark in Richtung Strandbad Klagenfurt, tummeln sich unzählige Enten. Ich begrüßte sie alle gleich einmal und ...



... dann durfte ich sie füttern.



Das war vielleicht ein Spaß.



David war auch ganz begeistert.



Bald können wir die Enten gemeinsam jagen :-), vorrausgesetzt unsere Mama´s erlauben uns das. Die haben nämlich immer ganz eigene Regeln, an die man sich halten muss! Voll schräg :-)!



Während unsere beiden Mama´s einen Kaffee genossen, widmeten wir beide uns den Enten. Seht selber:



So macht auch uns Kindern Kaffeetrinken Spaß :-) und der Fördercharakter so eines netten Ausfluges ist enorm. Beim Füttern der Enten sind feinmotorische Fertigkeiten gefragt. Daraus ergeben sich folgende Zielsetzungen:
  • Pinzettengriff (Brotkrümel aufnehmen)
  • Hand-Auge-Koordnination (Aufnehmen und Werfen der Brotkrümel)
  • Kraftdosierung (Aufnehmen und Werfen der Brotkrümel)
  • Begriffsbildung (Worte, wie Ente, Futter, Wasser, Teich, Brot, Semmel, fressen .. werden erlernt).
Das ist ja besser als jede Therapie :-)!

Samstag, 22. Januar 2011

Schüttspiele in der Badewanne ...

... machen sehr viel Spaß und bleiben für euch nicht unentdeckte, ...


... da meine Mama in meinem gesamten Tagesablauf immer wieder etliche Förderangebote einbaut, die sie euch nicht vorenthalten möchte.



Heute in der Badewanne war es der orange. lustige Becher, der ...



... wunderbar für Schüttspiele verwendet werden konnte.



Also nun zum Fachlichen. Die Drehung des Handgelenkes, wird Supination und Pronation, bezeichnet. Unter Supination versteht man die Drehung der Handinnenfläche nach oben und Pronation ist die Drehung der Handinnenfläche nach unten.



Diese Drehung aus dem Handgelenk heraus spielt in der feinmotorischen Entwicklung eine wesentliche Rolle. Ohne dieser Drehbewegung könnten wir keine Jacke zuknöpfen, den Löffel beim Essen nur sehr schwer zum Mund führen und aus keinem Glas trinken. Schüttspiele jeglicher Art, mit Wasser, Bohnen, Reis, Linsen usw., stellen eine sehr gute Übungsmöglichkeit dar und machen Kindern unheimlichen Spaß.



Wie schön, das Wasser unten herausrieselt.



Ich kann euch sagen, so ...



... eine versteckte Förderung macht echt Spaß. Da steht einer perfekten Ausführung meiner Supination und Pronation nichts mehr im Wege.


Mittwoch, 5. Januar 2011

Alleine einen Fruchtzwerg essen ...

... macht wirklich Spaß. Schön langsam geht es mit dem alleine essen immer besser.



Meine Mama achtet ganz sorgfältig darauf, dass ich beidhändig Hantiere. Es sollen ja immer beide Hände im Einsatz sein. Eine Hand führt die Tätigkeit aus und die andere fungiert als Hilfshand. Wie ihr am Bild seht führt meine rechte Hand die Tätigkeit Essen aus und die linke Hand hilft den Fruchtzwergbecher zu halten.



Hhmmmm, das schmeckt!



Ganz akribisch ...



... putze und ...



... lecke ich den Becher aus.



Meine Mama hat mich auch dabei gefilmt.



Bevor meine Mama mir nicht noch einen vollen Fruchtzwerg anbietet, gebe ich den leeren Becher auf gar keinen Fall her.


Samstag, 4. September 2010

In der Badewanne ...

... fühl ich mich richtig wohl. Mit Badekonfetti, gefärbtem Wasser und Badeschaum macht das Ganze noch einmal mehr Spaß.



Patsch, Patsch, Patsch und ...



... nicht nur ich sondern auch ...



... das gesamte Badezimmer ist naß :-)!



Ich find´s einfach toll!



Die "Expedition Bedekonfetti" ist eine gute feinmotorische Übung, denn ...



... die alle herauszufischen ist gar nicht so einfach.



Mit dem Pinzettengriff / Zangengriff jedoch gar kein Problem.



Hast du nicht schon genug Fotos, Mama?



Also nun geht´s an´s sauber werden.



Das Haarewaschen übernehm ich lieber selber, denn Mama kommt immer mit der Brause und die mag ich gar nicht.



Schon fertig!



Nach dem Herumhüpfen war etwas Entspannung angesagt.



Wenn der Badeschaum ins Spiel kommt, ...



... koste ich ihn schnell mal und dann ...



... schmiere ich alles damit ein.



Die Armatur kann auch etwas davon vertragen.



Für die Wahrnehmung eine tolle Übung!



Erst wenn die ganze Badewanne mit Badeschaum voll ist ...



... bin ich zufrieden.



Ich arbeite hierbei immer mit größter Sorgfalt und ...



... lasse keinen Fleck aus.



Morgen geht´s hoffentlich wieder in die Badewanne.