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Freitag, 27. Dezember 2013

Meine Hängematte ...

... ist ein hervorragendes Geschenk, denn ich liebe sie. Es macht nicht nur Spaß auf verschiedenste Weise darin zu schaukeln, sondern leistet zusätzlich auch noch therapeutische Dienste.


Eine Hängematte fördert die Motorik, den Gleichgewichtssinn, reguliert und unterstützt den Muskeltonus, der bei uns Kindern mit Trisomie 21 oft herabgesetzt ist (Hypotonie) und unterstützt die Wahrnehmung in all ihren Facetten. Echt ein tolles Teil. 



Ihr müsst nur darauf Acht geben, dass es eine Hängematte ist, die sich an den Körper anpasst und nicht aus einem starren Stoff gefertigt ist. Wir können euch die Hängematte der Firma La Siesta empfehlen. Ich habe eine Single-Hängematte von dieser Seite: http://www.lasiesta.com/de/CUH14-2/?menu=c. Verwendet man die Hängematte für Schaukel- und Förderspiele, dann wird die Hängematte etwas anders als üblich montiert.

Entweder so (Variante I) ...


... oder so (Variante II):


Bei Variante II fühlt man sich wie in einer kleinen Höhle und kann seinen Körper ganz gut spüren/wahrnehmen.


Für Spiele in Bauchlage hängt die Hängematte nach Variante I. Diese Übung ist besonders lustig und anstrengend zugleich. In der liegenden Position schnappe ich mir während des Schaukelns einen Gegenstand vom Boden. Das erfordert enorme Körperspannung!


Einfach nur darin zu schaukeln entspannt enorm und ...


... ich kann mich auch darin verstecken.


Vielleicht seid ihr ja auf den Geschmack gekommen die Hängematte einmal anders zu benutzen.


Montag, 23. Dezember 2013

Ein großes Bällebad ...

... hat mir mein Papa gebaut. Das macht vielleicht Spaß, sag ich euch.


Ich kann nun so richtig toben und ...


... mich ganz tief hineingaben, dass ich fast nicht mehr zu sehen bin!


Hier ein kleiner Videoclip :-)!

Dienstag, 4. Dezember 2012

Wir sagen euch an ...

 ... den lieben Advent.
Sehet, die ERSTE Kerze brennt!


Die Kerze blies natürlich ich aus. Ich liebe es und zugleich ergibt sich daraus eine wunderbare mundmotorische Übung.


Geschafft :-)! Bitte zünde noch einmal die Kerze an, Mama!


Omi und Opi waren mich am Sonntag besuchen und brachten mir aufgehängte Socken mit. Zuerst dachte ich mir: Wissen die denn nicht, dass ich Strumpfhoden im Winter trage?" Doch dann ...


... stellte sich heraus, dass die Socken befüllt waren und es sich dabei um noch einen Adventkalender für mich handelte :-)!


 Da kam Freude auf :-)!


Ich bin im Öffnen von Adventkalendern schon sehr geübt, denn ...


... bei meiner Moni Oma nebenan steht auch einer, der mein feinmotorisches Geschick fordert. Wenn es nach mir ginge, hätte ich gerne das ganze Jahr über Advent :-)!

Samstag, 3. November 2012

Mein Spielkreisel ...

... befindet sich nun wieder im Wohnzimmer und das find ich richtig gut! Das Pool ist eingewintert und draußen ist es nämlich schon sehr kalt.


Durch meine Gewichtsverlagerung dreht sich der Spielkreisel mit mir und das ist ein richtig tolles Wahrnehmungserlebnis.


Ich liege auch gerne einfach nur so im Spielkreisel, weil ich mich durch die Begrenzungen besser spüren kann.


Ein tolles Ding, sag ich euch :-)!


Es gibt noch andere Spielvarianten mit dem großen roten Ding. Man kann sich zu zweit drehen oder Bälle im Kreisel umherwirbeln lassen oder darunter verstecken oder es als Boot im Wasser verweden.


Das klingt nicht nur spannend, es ist spannend!

Freitag, 19. Oktober 2012

Ich bin stolzer Besitzer ...

... eines Schachtelhauses, denn meine Mama, die liebe Pädagogin, kommt in Geschäften bei solchen monströsen Pappkartondingern nicht vorbei.


Ich liebe solche pädagogischen Ideen meiner Mama, denn in diesem Fall komme ich ganz auf meine Kosten: 
  • Ich liebe die Enge.
  • Ich liebe es mich zu verstecken.
  • Ich liebe die Finsternis.
  • Ich liebe Leuchtmittel, wie Taschenlampen und die Geister der Ikea Spöka Serie.


Und schon bin ich ...


... weg!


Der Außenputz fehlt noch, doch für den bin ich ganz alleine verantwortlich.


Ich war gestern schon sehr müde, doch am Wochenende werde ich mein Haus mit Fingerfarben verschönern. Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut!


Verschiedene Leuchtmittel, wie ...
... geben so einem Papphaus noch mehr Spiel- und Lerncharakter. Farben auf diese Weise wahrzunehmen, sozusagen zu lernen, bereitet mir sehr viel Spaß.

Ikea Spöka einschalten, mit diesem Ding ins Haus rein und Türe zu! Ein fantastisches Erlebnis, sag ich euch!


Wer weiß, vielleicht findet ja auch eure Mama einmal eine so große Schachtel, die ihr zuhause aufstellen könnt?

Donnerstag, 9. Februar 2012

"Sprach- und Kommunikationsförderung bei Kindern mit Down-Syndrom" ...

... ist ein Ratgeber, der sich an Eltern, pädagogische Fachkräfte, Therapeuten und Ärzte richtet und stammt aus der hervorragenden Ratgeberreihe des Schulz-Kirchner Verlages. Dieses Buch ist gerade erst erschienen, Januar 2012, und wer hat es schon zu Hause? Wir natürlich, denn meine Mama ist ein richtiger Fachbuch-Junkie :-).



Damit ihr in etwa wisst welche Themenschwerpunkte im Buch "Sprach- und Kommunikationsförderung bei Kindern mit Down-Syndrom" behandelt werden hier eine Kurzbeschreibung:

"Kinder mit Down-Syndrom haben eine verzögerte Sprachentwicklung, sprechen häufig undeutlich und haben manchmal Probleme bei der Nahrungsaufnahme. Sprechen und kommunizieren zu können, ist aber eine Grundlage für die Teilhabe in Familie, Kindergarten, Schule und später im Beruf. Der Ratgeber wendet sich deshalb an alle Personen, die mit Kindern mit Down-Syndrom kommunizieren, und beantwortet häufige Fragen zum Thema Sprachförderung und Förderung der Nahrungsaufnahme:
  • Wie läuft die Sprachentwicklung bei Kindern mit Down-Syndrom ab?
  • Welchen Einfluss haben andere Faktoren, z.B. das Hören?
  • Wie können Eltern, Erzieher, Lehrer und andere Kommunikationspartner die Sprachentwicklung im Alltag fördern?
  • Warum und wie helfen Gebärden, das Konzept "Frühes Lesen" oder Methoden der Unterstützten Kommunikation beim Sprechenlernen und Kommunizieren?
  • Welche Rituale, Regeln und Lernstrategien helfen beim Spracherwerb?
  • Wie können Mundschluss und Nahrungsaufnahme gefördert werden?
  • Warum und wann brauchen Kinder mit Down-Syndrom eine spezifische Sprachtherapie?

Der Ratgeber enthält zahlreiche konkrete Ideen zur Sprachförderung, aber auch zur Förderung der Mundmotorik und der Nahrungsaufnahme, die im Frühförderzentrum, in der Kita, in der Schule und zu Hause im Alltag umgesetzt werden können. Ein umfangreiches Glossar erläutert Fachbegriffe zu Sprachentwicklung, Kommunikation und Nahrungsaufnahme." (www.textunes.de)

Dienstag, 17. Januar 2012

Die Holzbausteine, ...

... die ich von Omi und Opi zum Geburtstag bekommen habe, mag ich sehr gerne. Es sind Holzbausteine von CreaBLOCKS, genauer genommen Riesenbausteine, mit denen ich wunderbar bauen kann. Ich hab eine ganze Kiste voll davon.


Bei den kleinen bunten Holzbausteinen verlor ich immer die Motivation, da ich noch nicht so das Geschick und die Kraftdosierung habe. Nun kann auch ich einen Turm aus vielen Bausteinen bauen!



Los geht´s!



Stein auf Stein, ...



... Stein auf Stein, ...



... der Turm der wird bald fertig sein.



Wenn er fertig ist, wird er von mir umgeworfen.


Das macht Spaß!





Gemeinsam mit Mama bauen wir oft eine "Riesenbaustein-Dominostrecke" zum Umwerfen.



Mal schaun, ob das auch wohl passt!



Zu Weihnachten bauten Mama und ich eine Krippe und spielten damit die Weihnachtsgeschichte nach.


Wir verwendeten einfach die Moosgummifiguren aus meinem Bilderbuch und einige Schleich Tiere.



Eine weitere Möglichkeit die Bausteine mit den Schleich Tieren zu kombinieren, ist das Bauen eines Zoos oder eines Bauernhofes.



Die Bauernhoftiere kenne ich schon so gut, dass wir uns den Zootieren widmen. In jedem Gehege steht immer ein großes Tier und ein kleines Tier, derselben Tierart. Gemeinsam mit Mama ordne ich dann die Tiere den einzelnen Gehegen zu. Immer eine große Giraffe und eine Kleine. Dann ein großer Eisbär und ein Kleiner und so weiter.



Wenn alle Tiere eingezogen sind, gehen wir über in das Rollenspiel und füttern die Tiere. Die Giraffe frisst die Blätter vom Baum und der Löwe benötigt etwas zum Trinken, usw..



Daraus ergibt sich ein lustiges Förderspiel, das in eine alltägliche Spielsituation eingebaut werden kann. Es findet eine Wortschatzerweiterung statt, Gegensätze, wie groß und klein werden vom Kind erfahren und ein Zuordnungsspiel "Gib Gleiches zu Gleichem" ergibt sich daraus. Man kann es noch erweitern indem man, wie schon erwähnt, ins Rollenspiel übergeht.



Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt und das aller wichtigste ist: Es macht Spaß!