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Dienstag, 27. März 2012

Obstsalat ...

... esse ich seit ich bei einer ganz lieben Bekannten auf Besuch war und es schmeckt hervorragend.



Ich bin ja sehr wählerisch beim Essen, doch wie man sieht kann sich dies oft schnell ändern.





Mmmhhh, das ist vielleicht lecker und wenn ich etwas ganz besonders geschmackvoll finde esse ich es auch alleine ohne Mamas Hilfe. Doch das kommt sehr selten vor.



Ich bevorzuge es gefüttert zu werden, obwohl ich vor ein paar Monaten immer alleine essen wollte und es auch tat. Diese Zeiten sind leider vorübergehend vorbei :-).


Sonntag, 18. Dezember 2011

Ich esse einen Apfel ...

... und das mit vollem Genuss. Meine Mama mixt nachmittags ganz oft ein sehr leckeres Obstdessert für mich und ich bin natürlich immer am Lernturm stehend dabei. Heute entschied ich mich den Apfel im Ganzen zu essen.



Mmmhhhh, das ist ja lecker!



Mit nur einer Hand ist es etwas schwieriger, doch wenn ich von mir aus etwas möchte, gebe ich mir besonders viel Mühe.



Reingebissen!


Im sitzen isst es sich viel leichter!



Na, was sagt ihr nun?



Der Zeit- und Geduldsfaktor spielt in meiner Entwicklung eine wesentliche Rolle. "Laßt mir Zeit!", der Leitgedanke von Emmi Pikler bedeutet für uns sehr, sehr viel, denn aus unseren Erfahrungen heraus mache ich alles, jedoch zu meinem "entwicklungsbauplantechnischen" Zeitpunkt. Ich esse nun mal einen Apfel erst mit drei Jahren im Ganzen, doch das mit vollem Genuss und im Zwiegespräch mit mir selber - Spiegelbild in der Kaffeemaschine. In solchen Momenten findet lernen statt. Seht selber:



Wir sehen die Personen in meinem Umfeld als Entwicklungsbegleiter, die mich unterstützen und von mir vorgegebene Entwicklungsschritte anbahnen. Lernen passiert immer von INNEN nach AUSSEN und nicht umgekehrt. Man kann einem Kind schon immer wieder Lerninputs geben, doch ob diese verinnerlicht werden ist eine andere Sache. Hierzu gehört eine gute Beobachtungsgabe, Sensibilität und Intuition damit man das Kind nicht überfordert. Da ich schon ein sehr gutes Gespür habe wann es sich um Therapie handelt und wann eine Sache Spielcharakter besitzt pausieren wir mit der Ergotherapie. Wir haben die Zeit mit Nadine sehr genossen, doch es macht keinen Sinn und hat keinen Lerncharakter, wenn meine innere Haltung auf Abwehr eingestellt ist. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es besser passen und dann starten wir wieder los.

Dienstag, 20. September 2011

Das Thema Essen ...

... bereitet uns nun keine Sorgen mehr, denn ich bin sehr bemüht. Ich kaue alles, esse meine Mahlzeiten selbstständig und lasse mich von demjenigen der mich in der Essenssituation begleitet zufüttern.



Ich esse im KleinKinderRaum mit all den anderen Kindern zu Mittag. Ich koste jede Mahlzeit und passe die Größe der Portion meinem Geschmack an.

Grundsätzlich esse ich mit jedem Löffel selbstständig, doch mit meinem kleinen blauen Löffel von der Firma Nüby geht es besonders gut. Dieser ist leicht und der Stil breit genug, damit ich ihn wenn ich ihn im Faustgriff fasse auch spüren kann. Das ist ganz wichtig für mich.




Seht ihr das da auf meinem Teller?



Ein Schinkenbrot stellt für mich "kautechnisch" keine Herausforderung mehr dar. Ich muss nur Lust darauf haben. Ich bestimme nach wie vor von was ich wann und wieviel esse.



Wieder ein Meilenstein, den ich erreicht habe und ...



... das freut uns alle wirklich sehr.



Mal schaun was der nächste große Schritt in meiner Entwicklung sein wird :-).


Montag, 22. August 2011

Das Thema ESSEN ...

... haben wir noch nicht ganz durchgekaut :-), doch es geht uns ganz gut dabei. Seit den letzten drei Wochen esse ich das Mittagessen, das Mama für uns alle zubereitet alleine und mit Stücken. Ich habe wenn man es genauer betrachtet gar keine andere Wahl, denn wenn ich aufgrund meiner Sturheit und/oder meines Widerwillens das Essen verweigerte, heißt es für mich zu verzichten.



In den ersten Tagen war es sehr spannend für mich, doch ab dem vierten Tag drehte ich beim Essen so richtig auf. Schüssel wegschieben, das Essen mit dem Löffel auf dem Tisch und dem Boden verteilen, Weinanfälle, ... . Ich wollte alleine essen, doch ganz so geschickt war und bin ich darin noch nicht. Hilfe seitens meiner Mama wurden von mir jedoch massiv abgelehnt. Ich strapazierte die Nerven meiner Mama bis auf das Letzte und sie gab obwohl sie große Sorge hatte wegen der geringen Mengen die ich mittags zu mir nahm, nicht auf. Sie blieb bis zum heutigen Tage sehr konsequent und siehe da mit einem Mal wurde es mir dann doch zu stressig, sodass es nun recht gut klappt.



Wir haben Teilziele schon erreicht, wie ...
  • Ich esse das Mittagessen selbstständig und nehme die notwendige Hilfe meiner Mama an.
  • Ich esse feste Nahrung mittags und ab und an auch tagsüber.
  • Ich koste immer wieder, mir noch nicht bekannte oder nicht so beliebte Nahrungsmittel.
Ich esse mittags nur sehr kleine Portionen, doch das hole ich am Nachmittag alles wieder nach. Schön langsam wird´s schon :-).

Montag, 1. August 2011

Alleine Essen ...

... macht weit aus mehr Spaß als ständig gefüttert zu werden.



Das Thema Essen, im Zusammenhang mit dem Kauen, ist für meine Mama eine sehr große Herausforderung. Sie hat ständig Angst, dass ich mich an zu großen Stücken, die ich nicht ordentlich kaue, verschlucke. Ich beherrsche die Kaubewegung jedoch schon sehr, sehr gut, so dass dies nur mehr selten passiert.



Meine Mahlzeiten bestanden nun immer aus püriertem Essen oder Hipp Gläschen. Die Hipp Gläschen dienten dazu, dass ich nicht ausschließlich püriertes Essen in meinem Mund wahrnehme. Nun ist damit aber Schluss!



Mein Papa hat diese Woche noch Urlaub und da er das Vorbild schlechthin für mich ist, werden wir nun diese Tage nützen und immer gemeinsam zu Mittag essen. Wir decken gemeinsam den Tisch und Mama kocht leckere Mahlzeiten. Heute klappte es wunderbar und meine Mama ist natürlich mächtig stolz auf mich. Sie wünscht sich so sehr, dass ich endlich im KleinKinderRaum, wie auch zu Hause feste Nahrung zu mir nehmen kann und will. Hier das Beweismaterial ,wie gut ich das schon kann.



Ich bin beim Essen sehr eigensinnig und wählerisch, doch sehr interessiert und ich koste alles was Mama und Papa auch essen. Dies ist schon ein riesiger Fortschritt und wir sind auf dem richtigen und besten Weg.

Freitag, 18. März 2011

Palatschinken ...

... hat meine Mama zubereitet und ich sah zu.



Das war eine richtige Erheiterung in meinem tristen Tagesablauf, denn gesund bin ich noch immer nicht, obwohl ich regelmäßig mein Antibiotikum und den Nureflex Saft nehme.



Das Wenden der Palatschinke in der Pfanne erheiterte mich am meisten.



Komm Mama, mach weiter!



Anstatt eine Kostprobe von den Palatschinken zu nehmen, kaute ich am kleinen Schneebesen herum.



Ich hoffe meine Medikationen fangen bald an zu wirken, denn es dauert jetzt schon wirklich sehr lange mit dem Kranksein. Ich bin noch immer sehr erschöpft, huste und habe Schmerzen.

Der Kärntner Reindling, ...

... frisch gebacken von Claudia, Mama´s Freundin, schmeckte mir am Dienstag Abend besonders gut. Ich hab mir einfach ein Stück von einem fremden Teller stibitzt.



Etwas klebrig, doch ...



... das wird wohl wieder runter gehen von meinen Fingern. Zum Händewaschen habe ich jetzt keine Zeit, deshalb ...



... schlecke ich sie einfach ab. Hhhhmmm, das schemckt aber süß.



Das Essen von fester Nahrung zählt zu sehr seltenen Momenten, ...



... denn ich sondiere noch sehr beim Essen von Stücken.



An manchen Tagen geht es sehr gut mit dem Kauen und an manchen Tagen verweigere ich dann wieder alles was nicht breiförmig ist. Im KleinKinderRaum isst meine Frühförderin immer mit mir Marmeladebrot, Hirsebällchen und andere gute Dinge und es funktioniert immer besser. Zuhause sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Da kommt es immer auf meine Stimmung drauf an.



Schaut mal, ich habe alles hinuntergeschluckt! Mein Mund ist leer.



Schnell noch einen Beißer :-).



Das war echt lecker :-)!

Mittwoch, 5. Januar 2011

Alleine einen Fruchtzwerg essen ...

... macht wirklich Spaß. Schön langsam geht es mit dem alleine essen immer besser.



Meine Mama achtet ganz sorgfältig darauf, dass ich beidhändig Hantiere. Es sollen ja immer beide Hände im Einsatz sein. Eine Hand führt die Tätigkeit aus und die andere fungiert als Hilfshand. Wie ihr am Bild seht führt meine rechte Hand die Tätigkeit Essen aus und die linke Hand hilft den Fruchtzwergbecher zu halten.



Hhmmmm, das schmeckt!



Ganz akribisch ...



... putze und ...



... lecke ich den Becher aus.



Meine Mama hat mich auch dabei gefilmt.



Bevor meine Mama mir nicht noch einen vollen Fruchtzwerg anbietet, gebe ich den leeren Becher auf gar keinen Fall her.